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Teutschland nach seiner natürlichen Beschaffenheit und seinen frühern und jetzigen politischen Verhältnissen / von K. E. A. v. Hoff
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138 H. Natürliche Beschaffenheit.

Norden in einem engen Thale, in welchem sie bis Bodenfeldefast keine Nebenflüsse aufnimmt. Dort fällt ihr r. die Schwül,nezu, von Dransfeld kommend, und ihr Lauf richtet sich Eine undeine halbe Meile weit gegen Westen. Auf dieser Strecke erhältsie l, den großen Zufluß der Dicmel. Diese entspringt bei Uffclnim Fürstenkhume Waldeck, nimmt l. die Itter und Sopke auf,und bildet eine Strecke weit die Gränze zwischen Waldeck und demPceußijchcn Regierungsbezirk Minden. Bei Warburg fällt ihr r.die Lrpe mit der Twiste zu, dann l. die Egget, und bei Liebenaur. die warme aus dem Habichtswald, bei Trendelburg r. die Lsse.An ihrer Mündung in die Weser liegt dle kleine Kurhessische StadtKarlshafen. Die Weser richtet sich auf das Neue, doch in vielenKrümmungen, nach N. bis Bodenwerder, bis wohin sie l. dieDruck und die Kethe aufnimmt, mit der Aa von Driburg her,und außer mehreren kleinen Bächen von beiden Seiten bei Boden-werder r. die Lennc. Die Lmmer fällt ihr l. zu von Pyrmonther, und bei Hameln l. die Äumme und r. die Samel aus demOsterwald. Von Bodenwerder über Hameln ist ihr Lauf nord-westlich gerichtet, er wendet sich aber immer mehr gegen W. bisEine und eine halbe Meile unter Ninteln, wo sie sich plötzlich erstwieder gegen NgW., dann nack NO. und bei der Porta West-phalica, wo sie den Bergzug durchbricht, wieder gerade nach N.wendet. Diese Richtung bleibt ihr bis unter Verben. Vor ih-rem Eintritt in die Porta fällt ihr l. die wcrre zu, die ihreQuellen im Lippischen Walde über Detmold hat, bei Uffeln r.die Leg« von Lemgo, bei Herford l. die Aa von Bielefeld, undweiter unten l. die Elfe aufnimmt. Von Minden bis Verbenfallen der Weser, außer mehreren unbedeutenderen, folgende Neben-bäche zu: r. die Dchla, bei Nienburg l. die Aue, bei Dcakcnburgr. der Meerbach von Nehburg her; er ist der Ausfluß aus demSteir.hudcr See.

Unter Verben ergießt sich r. in die Weser die Aller, ihr größ-ter Nebenfluß, und schiffbar. Die Aller entspringt in der Preu-ßischen Provinz Sachsen, nahe an der Gränze von Braunschweig,zwischen Seehausen und Helmstält, hat anfangs bis zu Auf-nahme r. der Spitze einen fast nördlich, und von da bis zu ihrer