2. Wasservertheilung. e. Zuflüsse z. Teutschen Meere. 147
nach der Mündung der Elbe nahm durch das Bette der Spreeund Havel, so wie die Elbe einst durch das Allerbette sich in diejetzige Mündung der Weser ergoß. Aber der Lauf der Oderwurde unter der Mündung der Neiße geknickt, und der Stromnach Norden gelenkt; vielleicht, ja sehr wahrscheinlich, durch die-selben natürlichen Ursachen, welche die ähnliche Veränderung beider Elbe hervorbrachten. Die geologischen Folgerungen, auf welchedieses Verhalten der nordteutschen Flüsse leitet, muß man inLoffniann'o interessanter Abhandlung selbst nachlesen.
Der Rhein.
Der Rhein durchläuft von seiner Quelle bis zum Meere —die Krümmungen nach ungefährem Ueberschlag mitgerechnet —Einhundert und Neunzig bis Zweihundert Meilen. Die Zahlder großen und kleinen Nebenflüsse und Bäche, die ihm zufallen,giebt man auf Eilftausend achthundert und dreiundfunfzig an, ohn«das mit ihm verzweigte Flußgebiet der Scheide dazu zu rechnen.
Seine Breite beträgt:
um seine oberen Quellen . . 3 bis 15 Fuß
bei Stein.. 250 -
bei Schaffhaufen...... 340 - ^
bei Laufenburg .. 50 -
bei Bafel . .. 750 -
bei Neuburg ....... 3000 -
bei Manhcim.... 1000 bis 1200 -
über May»;.. . 1800 -
unter Maynz. 2500 -
bei Bonn ..... 1150 bis 1340 »
bei Köln ........ 1500 -
Seine Tiefe:
zwischen Basel und Breisach . 3 bis 10 Fuß
zwischen Strasburg und Maynz 5 — 24 -
zwischen Maynz und Bonn « 6 — 21 -
bei Köln ....... 9^ — 13^ -
zwischen Köln und Mühlheim .6,-13 ,bei Mühlheim ..... 7 — 22 -
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