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Teutschland nach seiner natürlichen Beschaffenheit und seinen frühern und jetzigen politischen Verhältnissen / von K. E. A. v. Hoff
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187
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2. Wasservertheilung. e. Zuflüsse z. Teutschen Meere. 18?

la Tombe entspringt, die kleinen Bäche Faue und Rabodot r.;dann bei Luneville r. die vezouze mit der Dlottc, Vcrdicrcte undAmis und l. die Mortagne aufnimmt. Bon diesem Zusammcn-stusse an richtet sich der Laus der Mosel wieder nach N. überPont ü Mousson zur Gränze des MoseldepartemenlS, wo ihr l.die vereinigte Muth und Modine zufallen, und von da nach Metz,wo r. die Seille in dieselbe mündet. Die Seille entspringt auseinem See über Dieuze, und ist nahe bei ihrer Quelle durch einenTanal mit der Saar verbunden. Sie nimmt unter Moyen-Bicd>e pctitc Seille von Chateau SalinS her auf, und geht in denwunderlichsten Krümmungen über Nomeny nach Metz. Won dageht die Mosel gerade nordwärts nach Diedenhofen (Thionville),wo ihr auf dem halben Wege l. die Orne zukömmt. Von Die-denhofen wendet die Mosel sich nvrdostwärts, und tritt unterhalbder kleinen Stadt Sierk über die jetzige Teutsche Gränze, und zu-gleich auf die Gränze der Preußischen Nhcinprvvinz mit demHerzogthum Luxemburg, zwischen welchen beiden Gebieten sie auchfünf Meilen lang Gränzfluß bleibt. Dort kömmt ihr l. dieSauer oder Sure, ebenfalls al» Gränzfluß entgegen. Diese ent-springt im Belgischen Theile von Luxemburg, nimmt oberhalbDiekirch l. aus die Milz mit der lvalx und r. die, südlich vonLuxemburg entspringende und um diese Stadt fließende Alsette,welcher bei Mersch die Bäche Mamcr und Lischen und weiterhindie Attert zufallen. Da wo die Sauer bei Wallendorf auf diePreußische Gränze tritt, fällt ihr l. gleichfalls als Gränzfluß dieUr oder Our zu, von den Höhen im O. von Malmedy herab-kommend, und eine halbe Meile unter Echternach empfängt sie l.die prüin vom gleichnamigen Orte mit der Dinz und der Mino.Die Mosel, nach Aufnahme der Sauer, fließt Eine Meile weitgerade nach Osten, wo ihr die gerade von Süden kommendeund in dieselbe mündende Saar sogleich wieder die Richtung nachNO. giebt.

Die Saar (Sarre) entspringt am nordwestlichen Abhänge desGros Rougcmont im Departement Mcurthe, an der Gränze desDepartement des Vosges, wird bald durch den ihr aus derselbenGegend r. zukommenden Bach Rouge Eau verstärkt, geht nord-