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Teutschland nach seiner natürlichen Beschaffenheit und seinen frühern und jetzigen politischen Verhältnissen / von K. E. A. v. Hoff
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316 V. Geographisch-politische Darstellung TeutschlandK rc.

(in Luxemburg) die Mosel. Von da läuft st« am HerzogthumLuxemburg hin bis nordöstlich von Longwy. Von hier an gränztLeutschland mit Belgien durch eine zwischen dem seit der Revo-lution vom I. 1830 von Luxemburg abgerissenen Belgischen unddem Teutschen Theile gezogenen nord- und nordostwärts bis zurQuelle der Gurt laufenden Linie. Weiter geht die Gränze mitmehreren kleinen Krümmungen gerade gegen Norden bis östlichvon Npmwcgcn. Auf diesem Striche mit dem zu Belgien gehö-renden Lütticher Lande zwischen Malmcdy (Teutsch) und Stavclot(Belgisch) durch, von Mont Pickte (Belgisch) an dem Laufe derZelle folgend bis zwischen Lupen (Teutsch) und Mcmbcn (Bel-gisch) und sofort bis zwischen Gcmcnik (Belgisch) und Aachen(Teutsch), wo zwischen eben dieser Stadt und vaclo (Limburgisch)die Gränze mit dem Königreich der Niederlande anfängt, und bisan den Dollart fortsetzt. Der Lauf dieser Gränze im Einzelnengeht von dem bemerkten Puncte an durch zwischen den TeutschenOrten Zorbach, Zerzsgenrath, Uebach, Gängelt, Süstcrsecl, Tüdde-rcn, Millcn, Süffele», waldfcucht, wasscrbcrg, und den Nieder-ländisch« Limburgischen Dochotz, Rlostcrrath, Lygclohovcn, Brun-sum, Sittard, iAcuwstadt,'stercn, vlodorp; hier über die Rocr,dann weiter durch zwischen den Teutschen Orten Lffclt, Gbcr-Lrüchten, LImt, Brügge», Raldcnkirchen, Leuth, Zeringcn, Straclen,Walbeck, Twisteden, Zassum, Rranenburg, wilder, und den Nie-derländischen, Zerkenbosch, Swalmen, Tegclen, t?cnlo, Vcldcn, Acrscn,Apen, Bergen, Dennep und Drocobcck. Unter Reck (Teutsch) trittdie Gränze an den Rhein, folgt demselben, ihn überschreitend, auf-wärts bis zwischen Lobith (Niederländisch) und Emmerich (Teutsch),krümmt sich um Lltcn und wendet sich dann ostwärts durch zwi-schen den Niederländischen Orten 'SZcerenbcrg, ttetterd, Gendrin-gcn, Dinxpcrlo und den Teutschen vrasselt, Anholt, wo sie überdie alte Iffel setzt, Burlo und Geding. Von hier an nimmt siewieder im Ganzen die nördliche Richtung an, doch mit einige»großen Ausbiegungen zwischen den Niederländisch-Gelderschen undOberysselschen Orten Wintcrswyk, Groenlo, Rckken, Buirse, Ln-schcdc, Losscr, und den Teutschen Vrcdcn, Llwik, Schwilbrok, Al-stcde, Dronau, wo die Preußische Provinz wcstphalen an der Gränze