V. Geographisch-politische Darstellung Deutschlands rc. 381
Das regierende Haus stammt ab von den alten Königen derObotriten, die durch Heinrich den Löwen besiegt, den Königstitelablegen mußten, und sich Fürsten der Wenden und von Mecklen-burg nannten. Kaiser Karl IV. verlieh ihnen die HerzoglicheWürde. Die jetzt bestehenden beiden Linien bestehen seit 1658.Die Haupttheilung der Lande zwischen beiden erfolgte aber erst imI. 1701. Im I. 1815 nahm das Haus den GroßherzoglichenTitel an.
Eintheilung.
Hauptorte.
Einwoh-
nerzahl.
1. Der Mecklenburgische Kreis . .
Schwerin
12889
Ludwigslust
4710
Hagenow
2658
Malchow
2591
Grabow
3564
Dobberan
2200
2. Die Herrschaft Rostock . . .
Rostock
18050
3. Der Wendische Kreis ....
Güstrow
8459
Boizenburg
3081
Malchin
3710
Plan
2609
4. Das Fürstenthum Schwerin . .
Bützow
3774
ü. Die Herrschaft WiSmar . . .
WiSmar
10025
19.
Mecklenburg- Strelitz
besteht aus zwei von einander getrennten Haupttheilen. Der grö»ßere östliche liegt zwischen den Preußischen Provinzen Brandenburgund Pommern, und Mecklenburg-Schwerin. Der kleinere, dasFürstenrhum Ratzeburg, an der Westseite von Mecklenburg-Schwe-rin zwischen der Mündung der Trave, dem Gebiete der Stadt Lü-beck und dem Holsteinischen Lauenburg. Die Landesbeschaffenheit'st wie die deS Schwerinschen Theils.
Der Besitz des Herzoglichen Hause« ist noch derselbe wiewährend der Dauer des Teutschen Reiches. Die Religion--, Vrr-