V. Geographisch -Politische Darstellung Teutschlands rc. 38!)
Königreich Wüctemberg, und in Süden und Osten an Badengränzend.
Auch diese Linie hatte durch den Lüncvülcr Frieden Be-sitzungen in den Niederlanden verloren, und wurde entschädigt mitder vormals dem Schweizerischen Kloster Mur! gehörenden Herr-schaft Glatt, und den Klöstern Jnzikhofen, Klosterbeuern und Holz-heim; die"Errichtung des Teutschen Bundes brachte einige Für-stenbergische und Thurn- und Toxische Besitzungen unter seineOberhoheit nebst einigen reichsritterschaftlichen Bezirken. DieKonfession des Fürstlichen HauseS und der Einwohner ist dieRömische. Die Landstande haben die Berfassung der Oester»reichischen.
Einth eilung.
Hauptorte.
Einwoh.nerzähl.
Sigmaringen
1400
Haigerloch
1400
Fürstl. Fürstenbcrgische Standesherrliche
Empfingen
2000
Besitzungen.
Trochtelsingen
2300
Fürstl. Thurn- u. Laxische dcrgl. .
Ostrach
1050
Liechtenstein.
Die Besitzungen dieses Fürstlichen HauseS sind die Herr-schaften Baduz und Schellenberg, zwischen dem Rhein, der Schweizund Tirol gelegen, die im I. 1719 zu einem Reichs - Fursten-thum erhoben wurden. Die Einwohner und das regierende Hausbekennen sich zur Römischen Kirche. Das Land erhielt im I.1818 eine Repräsentativ - Verfassung, in welcher die Vertretungdurch Abgeordnete der Geistlichkeit und der Landbewohner aus-geübt wirb.
Der Hauptort ist der Marktflecken Liechtenstein, ehemals Ba-duz, von 1700 Einwohnern.