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Handbuch des Schachspiels / entworfen und angefangen von P.R. v. Bilguer
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Abschnitt IV

Der Läufer gegen verschiedene Figuren.

In den vorhergehenden Abschnitten ist schonausgeführt worden, wie zwei Lauser den ein-zelnen König mat machen, gegen die Dameaber das Spiel unentschieden halten,: daß fernerein Läufer gegen einen Thurm, selbst in eini-gen Fällen gegen Thurm und Bauer, remismacht, und daß ein Läufer in Verbindung mitzwei Bauern gegen einen Thurm gewöhnlichnicht gewinnen kann, auch einen einzelnenThurmbauer gegen den feindlichen König (s.Abschn-1,) nicht immer zur Dame fördert. Esbleibt für diesen Abschnitt nur noch übrig, dieWirksamkeit der Läufer und Bauern unter ein-ander und gegen die Springer an einzelnenBeispielen zu zeigen.

§. I. König und zwei Offiziere gegenKönig und Springer oder Läufer.

Es kann als allgemeine Regel aufgestelltwerden (vergl. Ercole Del-Rio, 1831, S.100), daß in allen Spielen ohne Bauern derVortheil eines Läufers oder Springers nichtgenügt, um den Gewinn der Partie zu ent-scheiden. Eine besonders ungünstige Stellungführt jedoch bisweilen ein anderes -Resultat fürdie schwächere Partei herbei, wie dies in fol-genden Beispielen der Fall ist.

No. I.

Weiß ist am Zuge und gewinnt.

1. I-e6-e4 LIr7§8

2. 1-18 66 8Z6-Ir8

3. 1-66c5 8t.8-k7

6. I-e465

^ -

iVo. II

Vergl. Kling und Hvrwitz, 1851, S. b3.

Weiß zieht an und gewinnt.

1. I-ei1,4 8161r7, 867 be-trachtet die Veränderung. Auf 816^8 ge-winnt 2. 1-1365-f, X17Z7; 3. L15xS,kK71.7; 4. I-K4-18, LIr7K8; 5. 1-65nach e4 u. s. w.

2. I-t>4o3 L17e8 oder 8K7

nach 18 s.

3. 1-13Ir5f Ke818

6. L15Z6 L18g8

5. I-Ir5 ^4 8 Ir718-f

6. L§616 818Ir7j-

7. L16e7 8Ir7x5

8. I-x415 8Z5-13

9. Le716 und gewinnt.