tcleii, auf Bezahlung der von Konventualen herrührendenSchulden l) u.s.w. verwendeten, höchst beträchtlichen Sum."^cn? Früher gestand man, daß auch KapitclSglicdcr dasSchuldcnmachen sich hätten beigehcu lassen^); jetzt will mansolches dem guten Beda allein aufbürden! — Warum sinddie großen Vcrlüstc, die dieser Fürstabt außer Landes erlitt ^),nicht bestimmt angegeben?
Die äußerst wohlthätigen Maßnahmen zur Zeit derTheurung von 1771 ^), die Anlegung von Brücken und Stra-ßcn r), Sorge für Verbesserung deö öffentlichen Unter,richts durch die Normalanstalt, und so viele andere ge-meinnützige Unternehmungen bilden einen scharf in dieAugen fallenden Kontrast mit dem Gemälde selbst, welchesihn zu einem unthätigen, sorglosen Regenten stempelt. Daßer während 29 Jahren nicht über 3741 fl. für Prozesse aus-gab, gereicht ihm gewiß mehr zur Ehre, als zum Nachtheile.Als Vater seines VölkgenS hielt Beda alles auf dem Arie-den, brachte ihm Opfer und behauptete dadurch dem StifteDasein und Besitzungen, welche späterhin durch Unnachgie.digkcit und Strcithändcl höchst gefährdet, bald, da mansich einer neuen Gewalt trotzig entgegen stemmte, gänzlichru Grunde giengen. Nur eine Handvoll Mißvergnügter,eben so unbekannt mit dem mächtigen Rufe der Zeit, alsdem wahren Interesse des Stiftes, gieng so weit, ihn unter
) Diese betrugen schon im A. 1782 die Summe von68,000fl.ldiele Rubrik gehören auch die li,ooo fl., welche wegen gelci»"er Burgschaft zum Behuf einer Fabrik in St Georgen bezahlt,"bci, mußten. S. Sub prior Joachims Aufsatz, betitelt:""leine Z weifcl", vom 12. Nov i 782 .
) «<!»>» gniclain niinimv ignment, so etiom in porto eulp«
Schreiben an Kardinal i;uonco,»p.-,Zm vom 22. März 1786.
Grafen von Wolfcgg 80,000 fl., am Baron von
r-audsce 2.1,00« fl,
Ankauf fremden Getreides kostete, sammt dem Trans-port , ^
Ausgaben für Brücken' und Straßenbau überstiegenobige Summe von 200,000 fl.