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D'stindim und China; noch ist die Bilanz für Däne-./mark. '(Reichsthaler, Mark, Schilling; das traurige"Papiergeld in Menge.)
Einwohner: 1) Dänen (berühmt durch ihreSee-Expeditionen, ums Jahr 888 rc. Canut der Große1022 rc.), mit eigener Sprache; langsam und phlegma-tisch wie die Holländer; brave Seeleute. 2) Friesen(besonders die Dithmarsen). 3) Deutsche. — Lu-therische Religion mit Bischöfen.. König und Land-stände. — Einkünfte 7 Will. Rthl. (bei lOOMill.Schulden), Landmacht 36,000 Mann, Seemacht 6Linienschiffe, 8 Fregatten, 16 kleinere Kriegsschiffe, 60Kanonierböte.
1 . Das eigentliche Dänemark.
670 QM., 1,206/000 Einw. , ,
s. Die In s eln in, drei Stiftsämtern.
(220 QM-, 660,000 Einw.).
1 . Insel Seeland, die größte, trefflich bebaut';Usefiord — (i25 QM / äoO.Ooo Einw.).
Kopenhagen (4ooo H., 120,000 Einw., worunter3000 Juden), Hauptstadt und Resident; fest mit.Ci-tadelle, trefflicher Hafen und Rbede; Mittelpunkt desdänischen SeehandelS ( 2400 Schiffe jährlich) . Sitzder Marine (schöne Arsenäle) und der ostrndischenCompagnie; — viel Fabriken, Zucker-Raffinerien,Drandtweinbrennereien rc. — Universität; Aka-demie derKünste;— Bank, Börse; Amalienburgre —Die sehr fruchtbare Insel Amak, der Küchengartender Stadt, von 6000 holländischen Colsnisten be-baut — Das Lustschloß Friedrichsberg mitStu-teret und andere
Helsinqör, am Sunde, mit Sundtvll snooo Schiffeiährl.) (7000 Einw.). —' DaS feste Schloß Kron-borg.
2. Insel Fühnen (56 QD^, i50,ooo Einw.), reichan Getreide, Obst, Bienenzucht.
Odensee (7000 Einw.), Leder- «nd Tuch-Fabriken;Serhandel.
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