Offerten-Briefe. — Palme.
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in Übergabe an einen Dritten mit fliegendem Siegel (null sißstllo vvlante)
er» einsendet, damit er sich mit dessen Inhalte bekannt machen könne, heißen of-
fene Briefe, und sind besonders in Streitfällen üblich. Offene Wechsel nennt»8- man auch die Kreditbriefe.
en, Offerten - Briefe , schlechtweg Offerten, Anbietungsbriefe, heißen im
Ute Handel jene Briefe, in welchen wir Jemandem unsere Dienste zu Geschäftsbs-
sorgungen aller Art: Ein- und Verkauf von Waaren, Güter-Versendungenüi- , rc. antragen.
der ! Operation, das Wirken, die Wirksamkeit, das Verfahren, Unternehmen;
daher Handels-Operationen, Handels-Unternehmungen,ene Ordiniren lbeffer ordonn^enl, beauftragen, befehlen, anordnen. Die
an- Ordre, der Befehl, die Anordnung, der Auftrag. Ordre auf Wechseln istdie Rechts-Einräumung, einen Wechsel auf einen Andern übertragen zu kön-Er- nen, daher die Formel: „Zahlen Sie an die Ordre (Verordnung, Willen,itig Verfügung; des Herrn ic " Ordrehaber wird auch der Inhaber (Präsen-'etz- > tant) eines Wechsels genannt.
ter- Ordinair, 1) gering, von wenig Werth, grob, daher ordinaire Waaren,
>ere 2) gemein, gewöhnlich. Ein ordinairer Preis ist der Platzpreis.
>os- Original, die Urschrift, in welcher Bedeutung es besonders im Handel ge-iler braucht wird, und der Copie (s. d.) entgegensteht; daher ein Originalwechsel,
ein Original-Schuldschein. Originalien, heißen mehrere zusammengenom-men mene Urschriften, eigenhändig von den Ausstellern unterzeichnete Urkunden.III- In or-g-i'ii-rlr, in der Urschrift, urschriftlich, rechtsmäßig.
sie Ostindienfahrer, die größten Handelsschiffe, welcbe nach China und Ostin-
den dien abgehen. Sie nehmen unter den Kauffahrteischiffen den ersten Rang ein.
und p. I? bedeutet protestirt. kr pr. ----- per oder pour, für. p.als 6. — per 6ent. k. 6. — Preußisch Eourant. k. k. — praemisuis
an- prneiiiittenstis. k. 1. — kleno litnl». k. 8. — kostscriptnin.
nen krov. — kroviuinn. k. AI. — pro Nemoria. p. IN. — per niille.
k. auch ^ knAinkl. Pf. — Pfennig. Pfd. — Pfund. p. p. —end prnssiino passnto. p. k. — per krncura.
ior- ?«cco, heißen in den Seestädten Italiens jene Waaren, welche die Seeof-
an siciere, Schiffer und Matrosen für ihre eigene Rechnung mit auf das Schiff
da- nehmen dürfen, um sie an dem AusladungSorte zu verkaufen; daher Paw-
>der t-ille - Handel den Ein - und Verkauf solcher Waaren bedeutet,
an- beißt in den Manufacturen das Zahlungsbüchlein oder der Zah-
ene lungszettel der Arbeiter, worein die gelieferte und empfangene Arbeit und der
ften Lohn dafür von dem Inhaber oder Factor geschrieben wird, und deren jeder
>der einzelne Arbeiter eins bekommt. Pagammt, die Zahlung, vorzüglich die
im- baare Zahlung im Handel, auch die täglichen Ausgaben eines Handelsmannes,
und Pagina, die Seitenzahl in den Handlungsbächern. Paginiren, ein fai-rere ches Buch oben auf jeder Seite mit fortlaufenden Nummern oder Zahlen he-chte zeichnen.
Packetboot, s. Postschiff.
ech- Packhof, öffentliche Waarenniederlage; auch der Ort, wo die Waaren
l'efe Behufs der Versteuerung gewogen werden.
:den Palme, ein Längenmaß zu Bestimmung der Dicke der Rundhölzer (Masten,
zur ' Raen u. s. w.) auf den Schiffen. In Hamburg hat die Palme pariser