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Comtoir - Wissenschaft.
pico 4 Mrk. gefordert, Blauholz traf nicht so viel ein. die Preise be-haupten sich davon; eine früher eingetroffene Ladung von Laguna liegt nochim Hafen, der Eigner will nicht unter 5 Mrk. vom Bord davon verkaufen,wozu er nur Kleinigkeiten loswerden konnte. Pernambuc in Stücken ist vonallen Seiten gesucht, aber nichts anzuschaffen, da die Zufuhren in Londonnoch nicht angekommen. Philadelphia Quercitron etwas zugekommen,
Gewürze. In voriger Woche fand bedeutender Umsah darin statt; cca.2450 Sacke Madras und Sumatra Pfeffer mit Staub sind ü 4D ßl. bege-ben; ca. 400 Kisten Mittel fein Cassia fanden üßl. Rehmer. Pi-ment ist auch etwas billiger zu kaufen. Ostindischer Ingber, gute Waarest SK ßl., worunter wenig Wurm.
Indigo. Durch einige Zufuhr ist eine vermehrte Auswahl gekommen,wodurch sich ein regelmäßiger Abzug für reellen Bedarf erhält.
Kleesaat. Es ist wieder mehr Frage eingetreten, da die Berichte überdie Erndte von allen Seiten ungünstig lauten. Rothes Schlesisches, von derletzten Erndte , bedingt 27 .28 Mark. Weißes gilt 33.38 Mrk. nach Qua-lität.
Oele. Baumöl bleibt hoch bei wenig Auswahl. Rüböl. Da Mch-reres am Markte kommt und der Bedarf nur klein ist, hat ein Verkauf vontoll Centner in Io«o nur zu 26 Mrk. 8 ßl. gemacht werden können; auf Lie-ferung für September 25 Mrk., auf October wieder 25 Mrk. 8 ßl. bewilligt.Hanföl behauptet sich fest auf 25 Mrk., wird indeß nur zum Bedarf ge-kauft, auf Lieferung istj Einiges st 25 Mrk. gemacht. Leinöl ist in er-ster Hand ganz geräumt und scheint sich der Preis wieder zu bessern, da vonZufuhren schwerlich noch etwas Bedeutendes eintreffen wird. Palmölist sogut wie geräumt. Cocusöl geht nicht viel ab , Kleinigkeiten nicht unter24 Mrk. zu haben.
Pottasche ist wohl aufs Niedrigste, es hat sich bisher kein Vorrath auf-häufen können und wird weiterhin höher erwartet.
Stuhlrohr räumt sich ziemlich auf, in der Ladung von Batavia ist nureine,kleine Partei mitgekommen, und halten die Fabrikanten auf 8 ßl. höherePreise.
Taback. Virginy und Kentucky sehr fest im Preise; Waare für Norwe-gen paffend, sehr gesucht, doch fanden nur wenig Umsätze statt, indem dieKäufer zu wohlfeil kaufen wollten. Mit andern Gattungen ist es stille undfast ohne Frage. Zufuhr traf nur von St. Thomas ein.
Thee. Da die Zufuhren fortwährend sehr unbedeutend bleiben, so ver-mindern sich die Vorräthe und die Auswahl immer mehr, wodurch die Preisesich durchgehends fest auf ihren Notirungen erhalten.
Wallslschbarden. Einige Aufträge haben unser Lager von Grönländi-schen noch mehr verringert; auch Südscebarden räumen sich auf und die zweiteHand fordert höhere Preise.
Wildhäute. Ca. sogt) Stück Rio sind imporlirt, aber noch nicht ge-löscht, unser Vorrath ist dadurch ca. 32,000 Stück geworden; es zeigt sichwenig Kauflust und fand nur unbedeutender Umsatz statt."
Kalbfelle sind ohne alle Frage und billiger wie notirt zu kaufen mit fe-ste» Ordres an Handen.
Zuckern. Die Preise roher Zuckern erhalten sich vollkommen, doch