Banken verschiedener Länder.
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Im Jahre >701 wurde endlich fest beschlossen, die allen Banknoten nachund nach gänzlich außer Cours zu setzen und zurückzuziehen. Ein neu begrün-detes Bankinstitut für Dänemark und Norwegen wurde errichtet, und für 40Jahre mit Freiheiten versehen, zu welchem der Fond durch Aktien, zu 6000Thlr. Courant eine jede. auf 2.400,000 Species- oder 3.000,000 ThalerCourant bestimmt ward, und im Verhältniß zu diesem Bankfond, aber nichtmehr, sollten Banknoten in Umlauf gesetzt werben; auch sollte es solche Depo-sita annehmen, über welche die Depositars zu jeder Zeit verfügen könnten. Da-her war diese Bank ebenso wohl eine Disconto- als eine Depositobank, indemalle müßigen Capitale, die der Handel- und die Staatskassen entbehren konn-ten, darin niederzulegen waren.
Mit dem Jahre 1709 wurde der Beschluß gefaßt, den Bankfond um000,000 Species zu vermehren, und zwar durch 0000 neue Actien, jede zu100 Species. Im Jahr 1813 nahm die Bank den Namen Reichsbank anund setzt solche die Operationen fort, welche das Papiergeld vermindern undOrdnung in die Finanzen des Reichs bringen werden. Dieselbe rechnet gegen-wärtig Alles in Reichsbankthalern, deren l 8 auf die Mark fein gehen. DieBank-Dividende vom 1. Juli 1800 bis zum 30. Juni 183l betrug 6 ß. Nach-träglich zu bemerken ist noch, daß, als Dänemark im Jahr 1730 seine ersteBank errichtete, der König unterm 28. April desselben Jahres mit Hamburgeinen Vertrag geschlossen hatte, nach welchem er den Dänischen Münzfuß aufden im Jahr 1710 bestimmten zurückbringen ll Species auf die Mark fein)und keine Veränderung damit vornehmen wolle; und daß, im Fall er diesenVertrag nicht halte, es gedachter Stadt Hamburg frei stehen solle, jedes zweck-dienliche Mittel dagegen zu ergreifen.
Die Dänische Nationalbank zu Kopenhagen begann ihre Wirksam-keit am l. August 1818, nachdem die, fünf Jahre früher errichtete Reichs-bank eingegangen war. Sie besitzt ein königl. Privilegium auf oo Jahre undwird darin als die einzige Anstalt im Lande bezeichnet, die zur Ausgabe vonPapiergeld berechtigt sein soll. Als Girobank nimmt sie Contanten in De-posita, worüber sie den Eigenthümern unentgeltlich Rechnung hält, aber keineZinsen vergütet. Sie leistet Vorschüsse auf Hypotheken und Waaren, unddiscontirt Wechsel, die nicht über 3 Monate zu laufen haben. Ihre Angele-genheiten werden durch 15 Repräsentanten der Interessenten geleitet, die beimjedesmaligen Abgänge eines Mitgliedes dessen Nachfolger erwählen. An derSpitze der Geschäfte stehen 5 Directoren, von denen 4 von den Repräsentanten,der 5te hingegen vom Könige gewählt werden. Außerdem steht der Bank-verwaltung noch ein königl. Bank-Commissär zur Seite, dessen Posten stetsmit dem des Justizministers vereinigt ist. Ein Status der Bank wird denRepräsentanten der Interessenten jährlich vorgelegt, und die Hauptresultatedes letzten Abschlusses, verglichen mit denen beim Uebergange der Reichsbankzur Nationalbank im Jahre 1818, sind die folgenden:
I) Der Belauf derBankhaft bei der Uebernahme
im Jahr 1818 war.Thlr. 30,521,174 22 ß.
laut Abschluß vom 31. Juli 1832 aber nur . - 20,007,685 89-
dieselbe hatte sich also vermindert um Thlr. 3,013,480 20ß.