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Banken verschiedener Länder.
lauft geblieben. „In Schottland — dieses ist die wörtliche Ängabe in demBerickt des Committee des Unterhauses 1827 über die Banken in Schottlandund Irland — sind die in Cours gebrachten Noten und Scheine (proiuis-sor^ notks), zahlbar an den Inhaber bei Vorzeigen, für den Betrag vonweniger als 20 Schill. Sterling, — stets gesetzlich erlaubt gewesen; und keinGesetz hat die Seit festgesetzt, in welcher dieses im Lande beschrankt sein sollte.In England war die Ausgabe von Noten und Scheinen unter fünf Pfunddurch das Gesetz von >777 bis zur Bank-Restriction 17S7 untersagt. Seit17S7 ist die Erlaubniß dazu wieder ertheilt worden, welche nachher jetzigenVerordnung jedoch im April 1820 aufhören soll." —
Die Banken in Schottland nehmen Geld gegen Verzinsung an, in Po-sten von i o Pfd. und oft noch unter diesem Betrage.
„Die Zinsen, welche die Bank für niedergelegtes Geld bewilligt, verän-dern sich nach den Aeitumständen und dem Zinsfüße, wie solcher gerade steht.>826 wurde dafür jährlich 4H verwilligt." Im Jahr 18Sl nur 2 und 2j- K.„Es ist berechnet worden, daß die Summe der in den Banken Schottlands nie-dergelegten Capitale 20 bis 21 Will. Pfund Sterl. betrage." Im Jahr>8S1 wurde dieser Betrag beinahe zu 24 Will. angenommen. „Mit völligerGenauigkeit laßt sich dieses jedoch nicht bestimmen; der Gewährsmann, welcherdiese Angabe machte, nahm an, daß solche wenigstens 17 Mill. und höchstens25 Millionen betragen können, von welchen Summen die Mittelzahl, als diemuthmaßlich richtige, angenommen worden ist. Ein anderer sachkundiger Ge-schäftsmann, welcher mit mehren Banken in Schottland in enger Verbindunggestanden hat, und namentlich vorzüglich die Banken in Stirling, Edin-burg, Perth, Aberdeen und Glasgow genau kannte, war der Mei-nung, daß mehr als die Halste der Gelder, welche in den Banken, mit denener in Verbindung gewesen, niedergelegt worden, aus Posten von zehn bis hun-dert Pfund bestanden hatte. Auf die Frage, wer und welche Stande solchekleine Einlagen gemacht hatten, antwortete er: „daß dieses gemeiniglich durchdie Klasse der Arbeiter, wie in Glasgow, und den Landstädten Perth undAberdeen, von Dienstleuten, Fischern und denjenigen geringen Leuten geschehe,die ihren Verdienst so lange zusammensparten, bis sie solchen in eine Bankbringen könnten. Die Sparbanken und Sparkassen, welche neuerdings errich-tet find, nehmen nur so lange Einlagen an, bis die Summe zu 10 Pfd. an-gewachsen ist, welches das Minimum ist, was die Banken annehmen, und mankann daher schließen, daß letztere das Geschäft der Sparbanken fortsetzen odererweitern. Nach Verlauf eines halben oder ganzen Jahres melden sich Die-jenigen, welche in den Sparbanken etwas niederlegten, fügen das Reugespartehinzu, die Zinsen werden zum Capital geschlagen, und auf diesem Wege gelan-gen dieselben in den Stand, ein Haus zu erbauen lwenn nämlich Jemand 200Pfd. bis tzgg Pfd. zusammenbrachte) oder als Meister in dem Fache zu ar-beiten, in dem er seither als bloßer Arbeiter angestellt war. Fast Alle, welcheEinlagen in die Banken machen, sind von diesen Klassen, und die Meisten derwohlhabendsten Landtcute und Manufakturisten sind durch solche Betriebsam-keit und Sparsamkeit zu Vermögen gelangt.
Die Darlehen, welche die Banken in Schottland machen, geschehen ent-weder, indem solche Wechsel discontiren oder durch Vorschüsse, welche letzteregewöhnlich Geld-Rechnungen («mski neaount») genannt werden. Diese