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der vorzüglichsten Handelsplätze.
Der Gewicht der Krahnenwaagen am Mainufer ist der Handelscentner,auch der Centner von 50 Franz. Kilogr., oder 106,87 leichten und S8.S5schweren Pfund. Heu und Stroh wird ebenfalls nach dem leichten Centnergewogen; das Fuder Stroh soll 10 Centner ü 103 Pfund enthalten. Stadt-waagegewicht besteht in dem Specereigewicht, den Centner <100 Pfo.) zu10Sj, und dem Speckgewicht zu 1I7I Pfund Leichtgewicht. Das PfundMehl- und Walzgewicht halt S2/o Loth Silbergewicht; das Malter Mehl wirbohne Sack 140 Pfund Mehl- oder 144 Pfund Silbergewicht gerechnet. DasPfund Brod- und Salzgewicht hat- 32. Butter- und Fleischgewicht 33. undFischgewicht SS Loth Silbergewicht. Apothekergewicht ist das Nürnberger; 17Pfund hiervon sind ziemlich genau 13 Pfund Silbergewicht.
Das Juwelen- und Perlengewicht besteht in dem Karat zu 4Gran; l isg Karat rechnet man auf die Cöln. Mark. und 71 Karat auf 1Loth. I Karat wiegt 57.S7S hiesige Richtxsennige, oder 20,587 Franz. Cen-tigrammen. oder S.SS7S Ducatenas.
Von zahlenden Gütern hat ein groß Tausend 12 große Hundert s.128 Stück; ein Groß 12 Dutzend ü 12 Stück, ein Wall 80 Stück, ein Schock4 Mandel st 15 Stück, ein Zimmer 40 Stück, eine Stiege 20 Stück und einDecher 10 Stück.
In Bergrv erksrechnung en hat die Zeche 4 Schichten zu 8 Theilenober Stamme st 4 Kuxe. oder 128 Kuxe.
Von P ap i er hat der Ballen 10 Rieß st 20 Buch st 24 Bogen Schreib-,und 2S Bogen Druckpapier.
Bleche: weiß oder verzinnt, halt das Faßchen 3»o auch 458 Blatt;englisch Weißblech in Kisten 240 und Eisen- oder Schwarzblech 450 Blatt.
Bei Schiffsladungen wird die Last zu 2 Tonnen, die Tonne aberzu 20 Centner oder 2000 Pfund gerechnet; die Last grobes Seesalz halt 18Tonnen; Haringe, Theer, Thran. Pech u. s. w. 12 Tonnen.
Waarenverkäufe geschehen gewöhnlich pr. Ziel von 8 Wochen,auch oft pr. Contant; Courtage ist ^ Pfund oder j- pCt.
Die zwei großen Messen, welche in Frankfurt jährlich gehalten wer-den. und von denen jede 14 Tage bis 3 Wochen dauert, sind:
1) die Ostermesse, welche am Osterdienftag anfangt;
2) die September- oder Herbstmesse fangt den Sonntag vor Maria Ge-burt an. wenn dieses Fest auf den Montag. Dienstag oder Mittwoch trifft; fälltes spater, so geht die Messe den Sonntag nachher, und, wenn es auf einenSonntag trifft, denselben Lag an.
Die Acceptationszeit fängt den Montag in. der ersten Woche an, undwahrt bis zum Dienstags um g Uhr Vormittags in der zweiten oder Zahlwo-che; wenn da die Annahme nicht erfolgt, so muß der Inhaber protestiren, oderes anzeichnen lassen. Am Sonnabend der zweiten oder Aahlwoche, um dieBörsenzeit, muß ein acceptirter Brief bezahlt sein; sonst muß man zwischen 2Uhr Nachmittags und Sonnenuntergang protestiren lassen. Wer Wechselbriefein der dritten Meßwoche zahlbar ziehen will, wo eigentlich die Assignatione»bezahlt werden, muß es ausdrücklich melden; sonst werden sie für Wechsel,welche in der zweiten Woche zahlbar sind, gehalten,