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Dritter Band.
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der vorzüglichsten Handelsplätze.

Maße und Gewichte.

Das Ellenmaß ist die Genfer Elle. von so? Franz. Linien oder 45,04Engl. Zoll; im Großhandel bedient man sich auch der Pariser Rune von 526,83Franz. Linien.

Der Fuß halt 216,3 Franz. Linien oder 1S,2 Engl. Zoll — 1,5546Rheinl. Fuß, oder 0,48?S Franz. Meter.

Der Ooupe oder Sack Getreidemaß halt ??,64 Franz. Liter, oder 3SI5Franz. Kubikzoll; 10V Genfer Oouxe« — 141,300 Berliner Scheffel, oder26,?IS Engl. Quarter, oder 126,290 Wiener Metzen.

Der Wein-OIiur oder 1 Fuder hat 12 8etier«, 288 tzuurterori«, 576kots, der tzuarteron halt SS Franz. Kubikzoll; 100 Hugrteron« —190,430 Franz. Liter, oder 166,311 Berliner Quart, oder 134,578 WienerMaß.

Vom Handelsgewicht hat 1 Pfund großes Gewicht 1A Pfund kleines Ge-wicht, 18 Onces, 432 Denier«, 10368 Franz. Krnin«, und wiegt'8498Engl. Gran oder 1 1462, das kleine Pfund also SSS2 Holl. As; außerdemwiegt man auch mit dem Franz. Kilogramm.

Branntwein und Oel wird nach tzuintaux von 104 Pfund, ordinäresOel aber nach Llrnrxe« von 230 Pfund behandelt.

Gold- und Silbergewicht ist die Mark von 8 Unzen, 64 Kro«, 192 De-nier« st 24 Gran; sie wiegt 3785 Engl. Gran, oder 245,231 Franz. Gram-mes, also 5103 Holl. As — 1,0491 Cöln. Mark.

Genua, krerreriK, kröne«.

Haupt- und Handelsstadt im gleichbenannten sardinischen Herzogthume, miteinem Seehafen am mittelländischen Meere, welcher ein Freihafen ist, hat über80,000 Einwohner, Seiden-, Wollenzeug-, Dammast-, Leinwand- und Tuch-manufacturen, Strumpf-, Bänder-, Hut-, Handschuh-, Papier-, Seife-, künst-liche Blumen-, Bleiweiß- und Chocolatefabriken, bedeutende Ausfuhr von gu-tem Olivenöl, Citronen, roher Seide, Orangen, Feigen, Mandeln, grauemMarmor von 8e«tri äi Donente, ächten Eorallen, Getreide u. s. w.

Man rechnet daselbst seit 1827 nach

I-ire nuove sti Dieinonte zu 160 Lentesimi.

Alle Geschäfte in Wechselbriefen, Waarenverkäufen, so wie alle öffentlicheVerhandlungen müssen in gedachter Valuta geschehen, und sind seit jener Zeitdazu die Münzen in Umlauf gesetzt.

Der Münzfuß ist genau der Französische, nämlich 9 Theile Gold oderSilber und ein Theil Zusatz; demnach ist der gahlwerth die C. M. f. Silberzu 51,93 Dirs nnnve. Für gewöhnlich rechnet man auch 6 ehemalige I-ireioori äi Dsnco — 5 I-ire nuove, oder 1 Frank — 24 8oiäi; den Wertheiner Dir» findet man unter Paris.

Wirkliche Sardinische Nationalmänzen (inonete üeeiinsliliello «tuto) sind gegenwärtig inGolde: Doxxie ä'oro zu 89, 4a und 20 I-ire nuave.

Silber: 8euäi ü'urAento zu 5 I-iro nnove; Stücke zu 2 und 1 I-irannovu, zu 5V und 25 6c;nte«ii»i.

Scheidemünze: Stücke zu 5, 3 und 1 Osntesiino.

Ueber den Werth dieser Münzsorten im 26 fl. Fuß sehe man Mailand.