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Dritter Band.
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der vorzüglichsten Handelsplätze. 517

Handelsplatz der Erde, mit 1 ,406 ,000 Einwohnern, Hafen an der Themse,vielen Waaren, Kaien und Docks; Sitz des Ostindischen Handels, der Süd-see-, Levante-, Hudsons-, Afrikanischen- u, a Handelsgesellschaften; hatmehre Affecuranzgesellschaften, Fabriken und Manufakturen aller Art, undmeist von hoher Vollkommenheit; die größten Brau- und Brennereien, Zuk-kersledercien und Raffinerien, so wie sich auch die Bank von England dort be-findet.

Man rechnet daselbst wie in ganz England, Schottland und Ir-land nach

Pfunden zu 20 Schilling, st 12 Pence Sterling

Der frühere Zahl werth war die Köln. Mark f. Gold zu 653, feinSilber 42H- Schillingfterling, und die Grundlage eine Goldmünze, Guineagenannt, weil sie zuerst aus dem Golde von der Guineakuste geprägt wurde;daneben bestand eine Silbermünze, der S ch il li n g. 44^ Guineen, » 22Karat fein wurden aus einem Englischen Pfunde Münzgold , und S2 Schil-linge, u 14,8 Loth fein aus einem Pfunde Münzsilber geprägt. Ursprünglichsollte eine Guinea ein Pfund Sterling vorstellen und 20 Schilling gelten,1728 wurde fle aber auf 21 Schilling gesetzt.

Gewohnt nach Pfunden zu 20 Schilling zurechnen, behielt man zwardiese Rechnung bei, hatte aber keine Münze welche 2o Schilling galt, son-dern nur 5 Pfund Banknoten, zu denen 1797 noch 2 und I Pfundnoten inUmlauf gesetzt wurden. Das A ahlungsm itte l im großen Verkehr bliebausschließlich Gold, und so hat denn die Regierung, um auch das Papiergeldmehr einzuschränken, seit 1816 Sovereigns zu 20 Schilling prägen lassen,dergestalt, daß 21 Sovereigns so viel wiegen als 20 Guineen. Aus einemPfunde Münzgold werden also statt 44,'-, jetzt 46ßA Sovereigns geprägt, dienoch denselben Gehalt von 1728 haben.

Das Silb er gel d, nur als Scheidemünze betrachtet, besteht noch wiefrüher aus JA reinem Silber „nd /o Zusatz - nur werden starr 62 gegenwär-tig 66 Schilling aus einem englischen Mänzpfunde geprägt. 1 Schilling wiegt117,66 Holl. As <87^ Engl. Gran) und enthält 108,83 Holl. As fein Sil-ber; es gehen demnach auf eine Köln. rauhe Mark 4 l,zzg und auf eine feineMark 44,69 Schilling, und sind 31 alte Schilling — 33 neuen Schilling,welches 6,45 pCt. betragt, und um so viel alte Schilling besser als neue sind.

Nach vorstehendem wiegt 1 Pfund Sterling ober Sovereigns 166,2 Holl.As (123,27 Engl. Grän), und hat 152,35 Holl. As fein Gold, welches fürdie rauhe Köln. Mark 29,263 und für die feine Mark 31,926 Sovereignsbeträgt; folglich rechnet die Regierung gegenwärtig 1 Mark f. Gold 14,2877Mark fein Silber.

Gesetzlich kann Jedermann Silber , welches die Münzprobe hält, in derKönigl. Münze umprägen lassen, erhält aber für 1 Pfund, statt 66 nur 62Schillinge, indem 4 /I für Prägekosten gerechnet werben, und zahlt die Münzeseit 1829 sogleich 75 pCt. des Betrags in Souvereigns und das klebrige nach3 Wochen.

Ein Schilling hat hiernach einen Silberwerth von26 Tr. 3,4 Pf. im 2V fl. Fuß. ! 9 ^ 11,2 Pf. Banco in Hamburg.

32- 0,8- im 24 fl. - 12 sl 2 Pf. Courant in Hamburg.

7 Gr. 1,9 - in Convent. Courant. ^ 9 Sgr. 4,7 Pf. in Preußen.