Band 
Dritter Band.
Seite
550-551
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550

Münzen, Maße und Gewichte

Souveraind'or ....

Carolin und SonnenpistolenAlte Louisd'or ....

Maxd'or.

» - halbe ....

Ducaten (einfache) .' . .

Goldgulden .....

Holländische Ruyder....

Silber: Neue Thaler zu 5 l-1v. 1».

Halbe - - 3 - -

Ducatons (^-. ^ nach Verhältniß)

Brabanter Thaler . .

halbeViertel- AchtelDoppelte Escalins . .

Conventionsthaler .....

halbe (^ nach Verhältniß)

Stücke zu 30 Xr. im 24 fl. Fuß

- 24 - - - - -

- 12 - - - - -Preußische Courantthaler, ganze

halbe .

DrittelSechstel

Holländische S fl. Stücke (2 und t fl.

Za Stäverstücke . .

Thaler ü 2j fl. . .

Seelänbische Thaler ü 2j fl. . .

FranzösischeWechselartenin Paris 1 undderlich ») und nach dem Silb

nach Verh

ältniß)

33 kr.23' -1g -14 -7 -11 -6 -28 -

5 -2 -

6 -5 -2 -1 -

1 -5 -2 -

s -

i -i -

e -

3 -5 -5 -3 Monat Dato,erpari.

empfängt

80 6eut.70 -

4 -

48 -

48 -

42 -

8 -44 -

SO -75 -

30 -

50 -

77 -

38 -

04 -

20 -4 -

50 -

48 -

75 -

Z74 -50 -

75 -

15 -

54 -

9 -

4 -

28 -40 -

verän-

Amsterdami

Antwerpen)HamburgBerlinLondonMadrid)Cadix > .Bilbao )Lissabon 1Porto j 'Genua K kLivorno .NeapelAugsburg!Wien >Trieft )

. . 3 krunes.

5Si^

»57j

oder 120

»57H

. »184^

187,3

100

. . »362 6ent.

371

1

. »25,50 krunos.

23,22

1

. »15.55 -

1

. . 3 -

445K

»640

. *99L »

44.4

100

. »514 -

440

100

. *430 -

42IZ

100

. »2S3 -

254

100

fl.

1 Volilvn von 32 Rpta.

100 fl. in 20 Xr.

551

der vorzüglichsten Handelsplätze.

Venedig .Mailand .PetersburgMessina .Palermo .

6ent. ^ ^

- "S4j. »85

. »111 kruncu»12.32 - l

»12,30 - f

86.55

324.4

12.63

1 Lira uustriaea.

100 Rubel in Bco. Noten.1 Oiicia von 3 Luo-rti.

Basel 1 k. »44 kr. für 100 krancu in Carolin von 24 Franz. I.ivves pr.10 Schweiz, kruncs.

Frankfurt 2^ 1» »S7I issr. für 100 kruncs in Carolin zu 24 I-ivrus pr9^ fl. Wechselzahlung -- gz fl. im 20 fl. Fuß , oder 11 fl. im 24fl. Fuß.

Außerdem wechselt Paris auf alle Franz. Handelsplätze, als Lyon. Bor-deaux, Marseille, Montpellier u. a. mit A mit H pCt. Verlust, d. h. Pariszahlt für 100 Brunos »44A bis »44^ Iruiios. Das k. bei Genua, Baselu. s. w. bedeutet: körte, Verlust.

Der Uso in Paris wie in ganz Frankreich ist 30 Tage nach Sicht odernach Dato. und können Wechselbriefe auf einen oder mehrere Uso, auf einenoder mehrere Monate, auf einen oder mehrere Tage. oder auf einen gewissenoder bestimmten Tag gezogen werden. Die sonst üblich gewesenen 10 Re-spekttage sind aufgehoben; erfolgt die Zahlung nicht am Verfalltage, so mußden nächstfolgenden, ist dieser aber ein gesetzlicher Festtag, an dem darauffol-genden Tage protestirt werden; ist dieser Tag jedoch auch ein gesetzlicher Fest-tag, so muß der Wechsel den Tag zuvor bezahlt oder protestirt werden. EinWechselbrief auf Sicht ist gleich bei der Vorzeigung zahlbar; überhaupt abermüssen alle Wechselbriefe bei deren Vorzeigung, oder längstens 24 Stundennach derselben angenommen oder protestirt werden.

Wechsel auf Frankreich aus Europa müssen, sie mögen nach Sicht oderü dato, oder kix gestellt sein. spätestens innerhalb 0 Monaten dem Bezo-genen prasentirt werden, oder sie verlieren alles Recht am Indoffenten undLrassenten. Diese Frist (dülni) dehnt sich für Wechsel von der NordküsteAfrikas auf 8 Monate, von den europäischen Ländern (Ostindien ausgenom-men) auf 1 Jahr. für die von und auf Ostindien laufenden Papieren aber auf2 Jahre aus. Bei ausbrechenbem Seekrieg verdoppeln sich diese Termine.Fallsrt der Bezogene vor dem Zahltag, so muß der Inhaber sogleich protesti-ren lassen, wenn auch schon früher Protest, wegen Nichtannahme, erhobensein sollte.

Die Bank von Frankreich zu Paris, besteht seit dem 23. September 1803auf 40 Jahre, also bis 1843. Sie hat einen Fonds von 40,000 Aktien,jede zu 1200 Franken, wovon noch etwa 67,000 Aktien in Umlauf sind , unddas ausschließliche Privilegium, Billets uu porteur und nack Sicht zahlbarauszugeben. Sie diskontirt gute Wechsel und andere Handelseffekten, leistetVorschuß auf Staaispapiere aller Art, auf Gold oder Silber in Barren, oberfremde Münzsorten und auf Diamanien, gegen einen mäßigen Zins, und ^pCt. des Taxwerthes für die Aufbewahrung der Effekten, und zwar für jedePeriode von 0 Monaten. Sie übernimmt für Privatrechnung und öffentlicheAnstalten die Einziehung der Effekten, auch in laufender Rechnung Summen.

und zahlt die darauf gemachten Anweisungen bis zum Belaufe der eingelegtenSummen.

Diskontirt wird Montags, Mittwochs und Freitags.