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Dritter Band.
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der vorzüglichsten Handelsplätze. 573

nern, Papier-, Cattun- und Tabackfabriken, Handel mit Wein, Käse, Viehund französischen Waaren; rechnet wie der ganze Canton nach

Schweizer Franken zu 10 Batzen, 5 10 Rappen, inLouisd'or zu 16Schweizer Franken. Im täglichen Verkehr kommen auch Kronen zu 25 undGulden zu 15 Batzen, st 4 Kreuzer vor.

Wirklich geprägte Mänzsorten sind inGolde: 2, 1 fache, ^ und j Dublonen, in Schrot und Korn wie die Franz.Louisd'or.

Silber: 20, lo, 5 und halbe Batzenstücke, nebst ganzen und halben Kreu-zern.

Fremde Mänzsorten gelten hier wie unter Aarau.

Maße und Gewichte.

Der Schuh oder Fuß ist dem Bremer gleich/ und enthalt 130, dieElle aber 242 Franz. Linien, oder 0,29325 und 0,5459 Meter. Der hiergebräuchliche Stab ist 524 Franz. Linien, oder 1,18205 Meter lang.

Getreidemaß ist der Mütt von 1j Viertel, oder 12 Maß, st 4 Jm-mi. Das Viertel hält 5341,27 Franz. Kubikzoll oder 105,S5 Liter; das imKanton gebräuchliche Rittermaß aber 914,97 Franz. Kubikzoll oder 18,149Liter.

Vom Getränkmaß hat der Saum 4 Brenten, st 5 Stütze», st 5Maß, und die Maß 86,366 Franz. Kubikzoll oder 1,5941 Liter.

Vom Handelsgewicht hat der Centner 10 Stein, st 19 Pfund, st32 Loth. Das Pfund wiegt 518,4 Franz. Grammen, oder 10787,2 H. As.

Das Apothekerpfund hat die in Deutschland übliche Einteilungund wiegt 357,622 Franz. Grammen, oder 7441,6 Holl. As.

G olb- und Silberg ewicht ist die Pariser Mark.

Stettin.

Hauptstadt des gleichnamigen Regierungsbezirks und der Preuß. Prov. Pom-mern, am rechten Ufer der Oder, die sich hier in 4 Arme theilt, hat mit Ein-schluß des Wilitairs S3,ov6 Einwohner, eine Steuermanns- und Schifffahrts-schule, Tuch-, Wollen-, Baumwollenzeug-und Leinenmanufakturen, Ta-backs-, Leder-, Liqueur-, Seifen-, Papier- und Essigfabriken, Zuckerraffine-rien, Branntweinbrennereien, Haringssischerei, Schiffbau, Ankerschmieden,Schifffahrt, 166 eigene Schiffe für den Seehandel, und führt Getreide, Lein,Wolle, Zink, Eisen, Bau-, Stabholz u. a. A. aus, und nordische Produkte»Wein und Colonialwaaren, größtenteils ein. Hat ein von der BerlinerBank abhängiges Bankcomptoir; seit 1825 eine Seeassekuranzgesellschaft,und einen jährlichen Wollmarkt vom 14. bis 16. Juni.

Rechnungs-und Wechselarten, hier und in ganz Pommern, wieunterBerlin. Der Ufo auf England und Frankreich ist 1 Monat, auf Amsterdam6, und auf Hamburg 4 Wochen. Auf Kopenhagen wechselt man und gibtnach dem Silberpari »123,53 Rthlr. Preuß. Cour. für 106 Thlr. DänischCour. xr. vsssa.

Beim Getreide wird der Winspel zuweilen zu 26, 27 bis 28 BerlinerScheffeln bedungen; 1 Last Getreide hält 72, 1 Tonne Getreide 2^ BerlinerScheffel, i Sieb ist ^ Scheffel.

Brennholz wirb nach Faden zu 7 Fuß Höhe und Breite gerechnet, und

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