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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
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Briefe an Bonstetten.

Stärke der billigen und vernünftigen Partei da-selbst nicht genugsam kenne, um zu beurtheilen,ob und was Gutes geschehen kann. Indessen wäreich für die Maßregeln der Mäßigung; diese sind,wo keine Revolution ist, die besten, und könnenihr vorbeugen; hingegen halte ich sie da, woeinmal Revolution ist, für die schlechtesten: dannmuß man für eine Partei entschieden, ertremseyn und ihr auch viel vergeben; weil man sonstdas Opfer von beiden ist, und im Loben des En-thusiasmus eine so schwache Stimme dennoch un-hörbar und unwirksam bleibt.

Uebrigens habe ich für die Schweiz die besteHoffnung. Den auswärtigen Stürmen auszu-weichen, hat man seit 300 Jahren bis zu einergewissen Perfection gelernt: innern vorzukommen,dazu halte ich die Regierungen (welche auch hierinBeispiele der Väter haben) für verständig, undunser Volk für noch bieder genug, um den Werthihres guten Willens zu fühlen.

Doch zur Historie.

Vorläufige Anmerkung.

Es gibt keine Chronologie von der Erschaffungder Welt bis auf uns. Denn was Moses, dereinige, bei welchem eine vorhanden schien, in sei-nem ersten Buch von den Jahren der ältestenStamwväter sagt, ist Genealogie, und insolchen pflegen die Morgenländer mehrere Gliederauszulasten, und nur der Hauptpersonen Erwäh-nung zu thun.

Die Chronologie der Juden fangt eigentlichmit Abraham an: von dem an hat sie bestimmtePerioden.

Die der übrigen mit unserer Historie rn nähe-rer Verbindung stehenden Volker nimmt ihren

An-