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Beobachtungen über Geschichte,
Marschall Vanban: daß ich keine Manier habe,weil sie dnrch die Verschiedenheit der Begebenhei-ten, wie die Manier des Festungsbaues durch dieverschiedene Anlage des Grundes, bestimmt wird.
68 .
Geschichtbücher voll unnützer Digressionen, An-führungen und Fabeln sind kothige Wasser, welchedurch fremde schwere Materien das Ufer erhöhenund ihr Bett verengen.
69.
In langweiligen, wenig sagenden, weitschwei-figen Chronisten und Urkunden suche ich die Ge-schichte der Eidgenossen; der Wilde seine Nahrungim unwegsamen Wald zwischen Disteln.
70.
Einige Kantone sind ohne Geschichtschreiber, undwer, gleich Hcrodot, die Data ihrer Geschichte aufReisen in dieselben sucht, erfährt sie, wie er dieägpptische, unrichtig und unvollständig.
71 .
Die Wahrheit ist aus den Erzählungen mancherChronisten schwerer herauszufinden, als die Insec-te» aus dem Essig; denn wir dürfen weder vomVerkleinerungs- noch Vergrößerungsglas Gebrauchmachen.
72.
Viele unserer neuern Schriftsteller gleichen, ent-gegen dem Nationalcharakter, vielversprechendenLeuten, welche wenig halten.
7Z.
Ein freigebiger Mann verschwendet nicht aufEinmal alles sein Gut: nicht auf Einmal publicireich alle meine Beobachtungen und Data über der Eid-genossen Verfassung, Wohl und Erhaltung.
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In das weite Reich der Pro und Contra der ver-