76 Beobachtungen über Geschichte,
veìische Nation der Geschichtbeschrei-bnng nicht unwürdig seyn, und ihreBürger werden dieselbe nicht scheuen.
81 .
Die helvetische Geschichte hört mit Cäsar aufund fängt mit Teil wieder an; in der Zwischenzeitwar keine Nation, und sind bloß die willkürlichenAnstalten fremder Völker auf diesem Boden bekannt.
82.
Selbst die Fabel setzt in die älteste GeschichteHelvetiens keine Folge von Königen; auch die Fa-buliste» waren nicht in der Idee, als wären wirmonarchisch regiert worden. Anders selbst im al-ten freien Norden. p
O i TiooyovoL r,uoiv ovâs tiociovç deGTicnciç V7U-/.tevov,
schrieb Brutus an Cäsar.
85.
Wir haben keine Gesetze als die natürlichen undunsere Verträge. Die Deutschen dienen der Gesetz-gebung des Volkes, welches ihre Väter überwun-den haben.
81.
Der Ursprung der Nation, der Ursprung derFreiheit der drei Länder verliert sich, wie aller alteAdel, in die Nacht des grauen Alterthums.
85.
Wie die Eidgenossen nach Nancy, so verlorSparta nach dem peloponnesischen Kriege seine rauhe,uneigennützige Tugend und die Gesetze Lykurgs.
86 .
Wenn die Republik Bern 1478 die Jngeriche er-communiciren läßt, so erinnere ich mich, daß inPestzeiten Rom durch einen Dictator in die Tem-pelmauer des kapitolinischen Jupiters einen Nagelschlagen ließ.