Vorrede des Herausgebers.
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Von Briefen und andern Schriften, welcheder Verfasser als Staatsbeamter über politi-sche Geschäfte schrieb *), finden sich, bis auf einigewenige, in dieser Sammlung keine. Sie könneneinst in einer besondern Sammlung im Druck er-scheinen.
Von den Briefen aus feiner Jugend habe ichwenige aufgenommen; mir baucht, es sind dersel-ben schon genug bekannt. Und warum auch alledie unreifen Urtheile eines etlich und zwanzigjäh-rigen äußerst lebhaften Jünglings, der kaum indie Welt trat, und die Richtigkeit von Manchemnoch nicht gehörig beurtheilen konnte, was etwaeinseitig denkende oder leidenschaftliche Männer,um ihn auf ihre Seite â Ziehen, ihm zum Nach-theil anderer, von ihnen beneideter Gelehrten oderüber befremdende Erscheinungen in der Literatureinflüsterten — warum alle diese jugendlichen Irr-thümer nach so vielen Jahren erst bekannt machenund durch den Druck verewigen? Zumal er diemeisten dieser Urtheile später selbst wieder zurück-
r Th. in 8.) herausgegeben, habe ich nur» aufgenom-men, welche zurErgänzung seiner Lebensgeschichte vor-züglich wichtig sind.
) Vornehmlich über den deutschen Fürsienbund, dieNunciaturstreitigkeiten, die Lütticher Unruhen, dieVerhandlungen vor dem Ausbruche des ersten Revo-lutivnskrieges, über die schweizerische Revolution178 » ,i. a.