Johannes von Müller Briev
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An Herr» F r i e d r ich N i c o lai, in Berlin *).
28 . März 1772 .
— Auch pädagogische Schriften übernehme ichz» recensiren. Mit Einem Wort (die Mathematikausgenommen) alles das, was weiland derjenige-rutsche Gelehrte, den ich unter allen am meistenwo nicht verehre, doch liebe, der sel. Abbt, inder Periode der. Literaturbriefe und im Anfangunserer Bibliothek übernommen hatte.
Sie wollen Erinnerungen, die zur Vervoll-kommnung der Bibliothek dienen, mit Dank an-nehmen ? M. H„ so lange in dem Plane derselbenenthalten ist, kein einziges Werk der deutschenPressen unangezeigt zu lassen, so lange läßt sichauch an der Bibliothek nichts Hauptsächliches ver-ändern. Durch Stillschweigen und möglichste Ver-vollkommnung werden Sie den Lesern den Ennuivergüten, den die Geschichte der gelehrten Fehdenund der kleinen Interessen der deutschen Gelehrten,die uns nichts angehen. Einigen bisweilen verur-sacht haben. — Das gestehe ich aufrichtig, daß dieLiteraturbriefe, bei allen anderweitigen Vortheilen-er Bibliothek, doch unstreitig weit geschickter wa-ren, eine Revolution im Geschmack der Deutschenanzurichten, Genies zu bilden und zu leiten, undvon den Fortschritten des menschlichen Geistes in
*') Mehrere Briefe an Nieolai von 177 2 — 1 7 74beziehen sich bloß auf Müllers gelieferte Recensio-nen oder aus literarische Fehden derselben Zeit. dienun vergessen sind u. dgl. und verdienen den Drucknicht.
3 o. Màr sàîl.Wà XXXVII.
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