VI. aus dem fünften deutschen Bundescorps unter dem Befehle desGenerals der Cavallcric regierenden Herzogs von Sachsen-Coburg.
Zu bemerken ist, daß das zweite preußische Armeccorps des GeneralsKleist, mit Ausschluß eines Theiles der Cavallcric, noch vor Erfurt stand;daß das Corps des Grasen Langeron zur Einschließung von Mainz zurück-blieb, bis es vom fünften deutschen Bundcscorps abgelöst wurde; daß endlichdas vierte deutsche Bundcscorps gleichfalls spät, 12,000 Mann stark, aufdem Kriegsschauplätze auftrat, und ihm noch später seine Landwehr nachfolgte.
Die Stärke des Kricgshccrcs des Fcldmarschalls Blücher, welches denNamen des schlcslschcn fortführte, betrug 93,391 Mann mit 436 Kanonen,
Schwadronen Erzherzog Ferdinand Husaren, eine Brigadebattcrie, unter dem General-major Metschcry; i») drei Bataillone Würzburger, 'ein Bataillon der fürstlich Rcu-ßischen Häuser, unter dem Obersten Moser; e) ein Bataillon Frankfurter, einsJscnburger, eins Fuldaer, unter dem österreichischen Obersten Grafen Jsenburg-Büdingen; — 2) die Division Hessen-darmstädtischc Truppen desGenerallieutenants Prinzen Emil von Hesien-Darmstadt, und zwar: ->) das Leib-gardeinfantcrieregiment und das Lcibinfantericrcgiment unter dem GeneralmajorFollenius; b) das Infanterieregiment Erbgroßhcrzog, das leichte Infanterieregiment desPrinzen Emil, unter dem Obersten Galt; e) ein Chcvauxlegcrsregimcnt unter demObersten Dallwig; 6) eine Fußbatterie von acht Geschützen. Zusammen 21 Bataillone,10 Schwadronen, zwei Batkerieen oder 16 Kanonen, 9000 Mann und 4000 Oester-reicher.
II. Das achte deutsche Bundcscorps unter dem badcnschen General-lieutenant Grafen Hochberg (es war ursprünglich dem Grafen Wittgcnstein unter-geordnet), Chef des Gcncralstabcs: der Generalmajor Baron Franken: I) und zwar:») sechs Bataillone der badenschcn Jnfanterieregimcnter Stockhorn, Hochberg undGroßherzog, unter dem Generalmajor Stockhorn; l>) acht Bataillone badensche Land-wehr unter dem Generalmajor Neuenstcin; c) das erste und zweite badenscheDragonerregiment unter dem Generallieutcnant Schäfer; 6) eine Fußbatterie undeine reitende Batterie; — 2) das hohenzollernsche Contingent von 290, das liechten-steinsche von 40 Mann.
III. Das königlich würtembergschc Armeecorps wurde während desFeldzuges noch um 10,000 Mann vermehrt, und zwar um: ») das Leibregiment, dieLinieninfanterieregimenter dir. 5 und 8, unter dem Generallicutenant Dönng,Divisionscommandanten; I») das dritte, vierte und fünfte Landregimcnt unter demGeneralmajor Spißenberg; c) das sechste, siebente und achte Landregiment unterdem Generalmajor Lalance; >1) eine Fußbatterie von 12, und eine reitende Batterievon 12 Kanonen.
Die Gesammtstärke der Hauptarmes des Fürsten Schwarzenberg betrug demnach228,650 Mann.
13,000 — das sechste deutsche Bundescorps.
10,000 — das achte deutsche Bundcscorps.
10,000 — Vermehrung des würtembergschen CorpS.
Zusammen 261,650 Mann.
Siehe Plotho, III. Beilage I- S. 1 — 15. Der Krieg der Verbündeten gegenFrankreich in den Jahren 1813, 1814 und 1815, von dem königlich preußischenMajor von Rau und dem Capitain Hänel von Cronenthall, herausgegeben von KarlVetter; Berlin, 1827, II. 1 — 5. Wir citiren dieses Werk der Kürze wegen, wieim ersten Theile „Vetter". Vergleiche das würtembergische Werk über den Feldzugvon 1814. — Die vierte österreichische Armccabtheilung des Grafen Klenau wurdeaufgelöst; die Division des Fürsten Hohenlohc-Bartenstein marschirte von der Blocad«von Dresden zu dem böhmischen Hauptheere, die übrige» Truppen nach Italien.