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den Angriff der Colonne des Grafen Li'cwen auf La Rochiere zu unter«stützen * * ).
Indessen raste ein mörderischer Kampf um den Besitz dieses Dorfes.Das Fußvolk Sackens war in geschlossener Colonne angerückt, und hattedas Dorf bis zur Kirche schon zu der Zeit erobert, als der von Wasilt,schikoff geworfene Theil der französischen Reiterei bis gegen Altbriennezurücksprengte. Durch diesen glänzenden Erfolg noch mehr crmuthigt, undvon einer Division des Fürsten Scherbatoff unterstützt, setzten sich dieRussen nach großen Anstrengungen in den Besitz des ganzen Dorfes. DieDivision Duhcsme wurde darin größtcnthcils gefangen"); was von ihrentkam, flüchtete nach Petit «Mesgnil.
Dieser große und glückliche Doppelangriff auf das französische Centrumtraf mit dem entscheidenden Fortschritte des Grafen Wrede***) zusammen.Napoleon gab die Schlacht verloren, und dachte nur mehr daran, denRückzug zu sichern. Demgemäß befahl er dem General Milhaud, mitseiner Reiterei dem Vordringen des rechten Flügels der Verbündeten zu weh,ren, dem General Nansouty aber, sich mit der Eardecavallcric hinterRochiere standhaft zu halten. Zugleich trug er dem Marschall Oudinotauf, mit der Fußgardcdivision Rothcmbourg das Dorf La Rochiere wiederzu nehmen.
Sogleich setzte sich diese Division in Bewegung, und langte, schonwar es Nachts-), vor dem Dorfe in dem Augenblicke an, als eben dieReiterei des Generals Colbert durch einen glücklichen Angriff daselbst dieRussen etwas zurückgedrängt hatte s-f). Marschall Oudinot bcnützte dengünstigen Moment, und befahl dem General Rothcmbourg, mit seinerersten Division in das Dorf zu dringen, seine zweite aber in Reserve zuhalten. Rothe mbourg rückte in drei Colonnen vor, die zur Rechtenunter dem General Margu ets-s-s-), die des Centrums unter dem OberstenTrapicr, und die links unter seiner eigenen Anführung. Diese Colonnewurde von einem Kugelhagel aus kleinem Gewehr empfangen, dennochgelang es den beiden ersten, bis zur Kirche vorzudringen. Hier wurdensie aber ihrerseits von der zweiten russischen Grcnadicrdivision, namentlich
*) Michailofsky-Danilefsky, I 64. „Das Gefecht," berichtet dieser russischeGeneral, „ging anfänglich unter den Augen des Kaisers Alexander vor, doch baldwurden die Truppen, die in einer undurchdringlichen Rauchwolke kämpften, auswelcher nur der Donner der Geschütze ertönte, seinen Blicken entzogen. Währendeiniger Minuten war daher von den Hohen von Trannes nicht zu unterscheiden,was sich in dieser undurchdringlichen Rauchwolke zutrug; doch kaum sing dieselbe an,sich zu zertheilen, als ein Adjutant mit dem Berichte über die erbeuteten Geschützeheransprengte-"
") lioesi, I. 179: „presgue tonte I» äivieion Oubeeme x Int enlevce; esgut s'en eekop^s se retußi» ckons Igelit - Itlesgnil, <;ncl<;ues vieul «olciol» se re-trancdeient «lang les msisons et ^ vonclirent ederement leur vie."
Siehe die Darstellung unter der Ueberschrift „Aeußerster rechter Flügel."ch) „Dies (— der Angriff der Division Rothembourg —) geschah spater amAbend bei völliger Dunkelheit, als das Schlachtfeld nur zwischendurch vorn Mondebeleuchtet wurde." Michailofsky-Danilefsky, 1. 65.
-ssi) Kocli, l. p. 182.
-s-s-s) Diese Colonne marschirte auf der Strasse.