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Zweiten Theiles Erster Band.
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Stiche zu lassen*). Die Verbündeten zogen in Bricnne ein, welches derKaiser Napoleon erst des Morgens um fünf Uhr verlassen hatte.

Gefecht von Ronay.

Am 2. Februar.

Als der Graf Wrcdc, vereint mit dem Kronprinzen von Wür-tembcrg, jenseits Briennc auf der Straße links nach Lesmont weitervorrücken wollte, gewahrte er eine französische Colonnc auf der Straßerechts im vollen Marsche nach Ronay. Es war das Corps des MarschallsMarmont. Da Wrcde durch dasselbe seine rechte Flanke bedrohtglaubte**), auch die Möglichkeit sah, diesen französischen Truppen einenharten Schlag zu versetzen, so wendete er sich plötzlich rechts, während derKronprinz von Würtemberg seine Bewegung auf Lesmont fortsetzte.

Mit dem dritten österreichischen Jägcrbataillon u„r> dem RegiinentcErzherzog Joseph Husaren eilte Graf Wrede voran, dem französischenMarschall an der Brücke über die Voirc zuvorzukommen, und die Höhenauf deren rechtem Ufer zu besetzen***). Da das vorliegende Erdreich vonden Gewässern der Voirc überschwemmt war, hoffte er, sich auf jenenHöhen bis zum Eintreffen seiner Hauptmacht-s) behaupten zu können, wodann die Vernichtung des Marschalls Marmont fast zweifellos gewesenwäre. Allein, wie sehr Graf Wrcdc auch eilte, kam Marmont dochvor ihm bei der Brücke an, deckte dieselbe vorthcilhaft durch Geschütz,besetzte das, auf seiner linken Seite gelegene Ronay, und stellte seine Haupt,macht auf jenen Anhöhen hinter dem Dorfe auf. Da nun, wie bereitsbemerkt, ein sumpfiges, von der Voirc überschwemmtes und mit dünnemEise bedecktes Erdreich vor ihm lag, so war seine Stellung überaus fest.

Zwar drang das österreichische Jägerbataillon mit Uncrschrockenhcit vor,mußte aber mit großem Verluste Ich) der Ucbermacht weichen, da jeder Ver-such, den Feind seitwärts der Straße zu beschießen, mißlang, weil dasdünne Eis auf den Wiesen unter den Füßen der Jäger brach und sie bisüber die Hüften in das Wasser sanken. Um diese Zeit erschien die DivisionRcchbcrg in der Nähe des Kampfplatzes, und nun ließ Marmont dieerste Brücke abbrechen, zog sich zur zweiten zurück, und bestrich sowohljene als das vorliegende Gelände mit vier Geschützen.

Da die Genieoffiziere, welche mit der Zerstörung der Brücke beauftragtwaren, nur die kleinen Balken ausgchoben hatten-ff-f), befahl Graf Wrede,

*) Würtembergsches Werk, II. Heft, S. 6, Spalte 2.

") Völderndorff, IV. 8. 81.

*") Ikiä.

ch) Das fünfte Corps folgte seinem Vortrabe (nach Plotho, IH. 125) in zweiColonnen. Die eine bestand aus den Divisionen Spleny und Rcchbcrg, unter demGeneral Frimont, und marschirte rechts; die andere aus den Divisionen HarLeggund Delamotle, und marschirte links.

-sich) Nach Völderndorff, IV. 8. 82, verlor Las dritte Jägerbataillon 200 Mann.

xontrelles. Itocb, I. x. 193. Er fügt hinzu: L 500 ka-

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