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, fechtenden, preußischen Bataillonen in den Rücken. Sogleich ließ Oppeni Cavallcrie auf diese feindliche Colonnc cinhaucn, welche sich links aus dem< Dorfe hinauszog, und sich auf Umwegen mit dem, nach Dcurne zurück-^ gehenden Feinde wieder zu vereinigen suchte. Die preußische Plänklcrlinie? wurde bis an dieses Dorf vorgeschoben. Am Abend besetzte General Oppen' Wincghcm mit zwei Bataillonen und einer Schwadron, ließ die Postenvor Dcurne und zu Shootcn stehen, und zog die Hauptmacht seinerColonne nach Erävcnwcscl zurück*).
Der Verlust des Feindes in diesen Gefechten an Todten und Ver-wundeten ist nicht genau ermittelt. An Gefangenen verlor er 600 Mann.F Die Preußen hatten fünf Offiziere und 222 Mann an Todten und Ver-s mundeten eingebüßt.
General Bülow hatte den Zug nach Antwerpen unternommen, weils eine kräftige Angriffsbcwegung ihn der Gefahr eher zu entziehen versprach,, als ein Rückschritt**). Antwerpen zu belagern, war das dritte preußischeArmcecorps theils zu schwach, theils fehlte es an dem dazu nöthigen Geschütze.^ In Belgien vorzurücken, war die Zeit noch nicht gekommen, weil dies Truppen des Herzogs von Weimar, welche das dritte preußische Armce-, corps ablösen sollten, noch nicht angelangt waren. Dagegen hatte manj durch den Zug nach Antwerpen eine bessere Vcrthcidigungsstcllung und fünf! Tage Zeit gewonnen, binnen welcher sich die Umstände merklich gebessertl hatten, da Winzingcrode am 13. Januar seinen Rhcinübergang zu! beginnen vermochte, Marschall Macdonald mithin die linke Flanke des; Generals Bülow nicht mehr bedrohen konnte. Unter so bcwandten Um-? ständen bezog das dritte preußische Armcecorps wieder seine Stellung bei> Breda; General Borstell besetzte mit seiner Brigade Hoogstraaten, Locnhut^ und Westwcscl; die Brigade des Generals Thümen stand in Ruisbergen,' Groß, und Kleinzundert; die englischen Truppen gingen nach Bcrgopzoo»,zurück, schlössen diese Festung ein, und ihre Vorposten standen zu Nosen-dacl und Stcenbergen, die Verbindung mit den Preußen unterhaltend.
In dieser Stellung bei Breda und gegen Antwerpen blieb das Armce-corps des Generals Bülow bis Ende Januar. Dasselbe deckte die Blocadcvon Gorcum, welche der Oberst Zielinsky mit der dritten Brigadebewirkte, die Einschließung von Hcrzogcnbusch unter dem General Höbe, undbeobachtete die feindlichen Corps des Generals Maison und des MarschallsMacd 0 nald ***).
General Maison, in der Ueberzeugung, Laß die Verbündeten Antwerpenin Ruhe lassen würden, bis sie das nöthige Belagerungsgeschütz z» einemernsteren Bombardement herbeigeschafft hätten, und überdies benachrichtigt,daß der Marschall Macdonald die Ufer der Maas bald verlassen undsich den Ardennen nähern werde, beauftragte die Generale Roguet und
*) Siehe in Betreff der Gefechte von Hoogstraaten, Merxhem und Wineghemaußer den bereits citirten Quellen auch die preußische Feldzeitung, welche zu Langrcsgedruckt wurde, in der Allgemeinen Zeitung vorn 13. und 14. Februar 1814.
**) Vergleiche S. 266 dieses Theiles.
***) Dieser Marschall hakte am 14. Januar sein Hauptquartier zu Mastrichtgenommen.