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Zweiten Theiles Erster Band.
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ist*). Dieser letztere Vorwurf hat wenig Sinn. - Die große Armee haltenach den im Schlosse zu Briennc gefaßten Beschlüssen die Aufgabe erhalten,auf beiden Ufern der Seine gleichzeitig gegen Paris vorzurücken. Nungiebt es zwar am linken Ufer des Stromes die Straße von Troycs überScns, Montargis, Nemours und Fonkainebleau; die Straße aber, welcheam rechten Ufer nach Paris führt, kann nicht von Troyes aus gerechnetwerden, denn es giebt, oder gab damals wenigstens, keine Kunststraßc vondieser Stadt aus auf der rechten Seite der Seine**). Don Troyes führtvielmehr die Hauptstraße nach Paris auf dem linken Ufer dieses Flusses,und geht erst bei Nogcnt auf das rechte über. Es ist mithin klar, daßman, um von Troyes auf dem rechten Scincufer auf Paris zu marschiren,zuerst bei dieser Stadt, mit dem größten Theile der Armee wenigstens, aufdas linke Ufer übergehen muß. Von Brienne kann man allerdings, ohneTroyes zu berühren, über Arcis, snr-Aubc nach Paris marschiren, aberjedenfalls muß man zuerst über die Aube, und hierauf bei Pont.-für-Seinenach dem linken Ufer der Seine, um dann abermals bei Nogcnt auf dasrechte überzugehen, denn von Arcis oder Plane» aus ist die Gegend rechtsder Aube und Seine unwegsam, besonders im Winter, ohne Kunststraße,versperrt durch Morast und Waldung. Eine Armee aber, die von Troyesdie Straße über Sens und Fontaincblea» nach Paris wählen würde, solange der Feind im Besitze des rechten Ufers ist, wo er zu Nogcnt, Brayund Montcreau steinerne, durch Schanzen und gute Stellungen vertheidigteBrücken hat, müßte beständig für Flanke und Rücken zittern. Es warsonach, da Napoleon sich nach der Schlacht von Brienne nach Troyeszurückgezogen hatte, und die große Armee der Verbündeten ihm dahin gefolgtwar, unerläßlich, auf das linke Ufer der Seine überzugehen, und es kanndaher Fürst Schwarzenbcrg, weil er dies that, nicht im Entferntestengetadelt werden.

Eben so völlig grundlos ist der, aus der Behauptung, der FürstSchwarzenbcrg hätte rasch auf Paris vordringen sollen, hergeleitete Vor,wurf, daß er bei Troyes ohne Ursache Zeit verloren habe, indem er derHauptarmce ein paar Tage Erholung gönnte. Wenn die Hauptarmce dieserErholung bedurfte, wenn die Verpflegung die erfolgte Ausbreitung forderte,

*) „Als Bonaparte von Nogcnt abmarschiote und sich nun mit Schwarzenbcrgauf einer Seite des Stromes befand, ging dieser aufs linke Ufer über, drückte dieMarschälle auf das rechte'), und war nur zufrieden, wieder den Strom zwischensich und dem Feinde zu wissen, und sich an den einzelnen Puncten von Montcreau,Bray und Nogcnt') zu versuchen, darum dieser dreitägige Kampf um Nogcnt. Manwollte nicht auf Paris losgehcn, wie sich's gebührte, oder dem verwundeten Löwennachsetzen, sondern eine Vcrthcidigungslinie an der Seine gewinnen." Clau-sewiß, VII. 418.

**) Wenn man auch auf der Straße von Troyes nach Plancy marschirte, unddann bei Prcmierfait in die von Arcis nach Nogcnt einbog, mußte man doch beiMery auf das linke Ufer der Seine,

1) Wohin hat»« ,IH sie denn drück«,l soll«, ali auf da« recht« Uf,r, da di« Ctrafr „ach Paris r,iNogrnt auf da« rechn Soinrufer iib-rgchl, und di« Marschälle von Napoleon d«n Brfchl erhalln, hall«,,,hi« Ucborpäng« ju vrrtbeidigin?

K) Turi ,raren aber «den di« U«dergang«punll>