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Zweiten Theiles Erster Band.
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Die übrigen Corps hatten in ihren Stellungen zu verbleiben '). SämmtlichenErkcnnungstruppcn wurde empfohlen, in großen Massen und geschlossenabthcilungsweise vorzurücken. So wie der Feind sie entdecke, sollten sieim Trabmarsche vorwärts gehen, die Vorposten überfallen, außer Fassungbringen und zugleich mit ihnen bei dem feindlichen Haupttrupp ankommen.Dafern die eine oder andere Erkennung bis auf den angegebenen Punctvom Feinde nichts entdecke, solle sie vorsichtig weiter vorrücken, und sichrechts und links init den übrigen Colonnen nach Möglichkeit der Gegendin Verbindung setzen. Sobald eine Erkennung sich überzeuge, daß die, ihrzunächst marschirende Colonnc vom Feinde angegriffen sei, sie selbst aberkeinen vor sich habe, solle sie sofort den Nachbar durch Entsendung undUmgehung unterstützen. Nach Beendigung der Erkennung war sämmtlichenCavallcricmasscn befohlen, sich aus ihre Corps zurückzuziehen, den Punctjedoch, den der Feind verlassen habe, schwach besetzt zu halten. Vorzüglichwar den Truppen aufgetragen, sich zu bestreben. Gefangene zu machen,und dieselben unverzüglich in das Hauptquartier des Fürsten Schwär«zcnberg zu schicken. Dieser selbst verlangte, man solle ihm zu Anfangund am Ende der Erkennung Meldung machen, was man gesehen, undgab kund, daß er während derselben auf der Höhe von Lcs Grez sich auf,halten werde*) **).

Allein diese große Erkennung wurde überflüssig, und konnte nur zumTheile ausgeführt werden, weil der Feind selbst bei Tagesanbruch auf allenStraßen mit großen Massen vorrückte.

Gefecht von Mcry.

Am 22. Februar.

Da Napoleon gegen die Hauptarmee ungesäumt vorrücken wollte,i» der Hoffnung, ihr eine Schlacht auf, für sie ungünstigem Boden zuliefern, dies aber nicht konnte, so lange Blücher den Seineübergang vonMery besaß, und ihn dadurch mit der schlesischcn Armee in Flanke undRücken bedrohte, so befahl er dem Marschall Oudinot, den Paß vonMcgrigny zu nehmen und sich der Stadt Mcry zu bemächtigen, währenddie übrigen Armcecorps ihren Marsch nach Troycs fortsetzten.

Da von Chatrcs nach Mery ein Damm führt, der leicht zu vcr,lheidigen ist, so war es nothwendig, die Höhe bei dem erstgenannten Ortefestzuhalten, wenn man anders von Mcry aus eine Angriffsbewegung unter,nehmen wollte. Bei Chatrcs standen am 21. noch russische Truppen***)von Wittgen steins Corps, welche am folgenden Morgen durch dasCorps des Fürsten Scherbatoff von der schlesischcn Arme abgelöst werdensollten. Das geschah; allein noch ehe Scherbatoff sich völlig aufstellen

*) Das erste Armeecerps, das dritte, die österreichische Reserve, das vierte Armee-corps, und die russische Garde uvd Reserve hinter Lroyes auf beiden Ufern derSeine in Cantonnirungsquartieren.

**) Siehe die Disposition des Fürsten Schwarzenberg aus dem HauptquartiereLroyes vom 21. Februar in Plotho, III. 223, 224.

***) Eine Division unter dem Prinzen Eugen von Würtcmberg. C. v. W., S. 181.