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brückc, die fle hinter sich zerstören konnte; wogegen das erste preußischeCorps, außer dem muthmaßlichen großen Verluste bei einem Sturme, stetserst noch Kampf mit dem Marschall Macdonald, der von Stunde zuStunde vorrücken konnte, zu besorgen hatte.
Während General York die Beschaffenheit der Gegend erkundete, sam-melte sich das Corps bei den Dörfern Marollcs und Vignicour fast aufKanoncnschußweite von der Festung. Der Feldherr bestimmte mit demCommandanten der Artillerie Obersten Schmidt die Plätze für die Bat-tcrieen, welche mit einbrechender Dunkelhcil aufgeworfen werden sollten.Tiefer Schnee bedeckte rings den Boden. Während des Batteriebaucs unddurch die Dämmerung begünstigt, sollte der Ort auf seinen drei Thorenangegriffen, und falls die Ucbcrrumpclung nicht gelinge, das lebhaftesteFeuer erhoben, der Sturm jedenfalls erneuert werden*), und zwar am3. Februar morgens um fünf Uhr. Die Truppen wurden für die Nachtin den nächsten Dörfern in enge Cantonnirungcn verlegt, die Straßen nachChalons beobachtet, und das Hauptquartier des Generals York kam nachEcricnncs **).
Kaum war jedoch die Disposition des Feldherrn für den Rest des 2 .Februar und die folgende Nacht den Truppen zugesandt, als GeneralKahler des Nachmittags um vier Uhr in Vitry-lc-Brul6 von dem Ge-neral Jürgaß die Anzeige erhielt, eine starke feindliche Colonne werde aufder großen Straße gegen Vitry im Anmärsche gesehen. Es waren dieCürassicre und Carabinicrs Scbastianis und Excel mans ?vom Corpsdes Marschalls Macdonald***). Der preußischen Avantgarde und Rcscr-vecavallerie kam es zu, den Feind aufzuhalten, bis sich die übrigen Truppenversammeln konnten.
General Kitzler ließ demgemäß aus Vitry-le-Brul6 zwei Bataillone,eine Schwadron und zwei reitende Kanonen unter dem OberstlieutenantKlüx aufbrechen, und auf der großen Straße gegen Chalons vorrücken.Der Hauptmacht der Avantgarde gab er Befehl, sich bei Vitry-le-Breitezu versammeln, und ersuchte den General Pirch den Zweiten, den Ortbei ihrem Abmärsche besetzen zu lassen, was auch alsbald durch das ersteostpreußische Grenadicrbataillon geschah. General Horn sammelte die sie-bente Brigade bei Plichancourt.
Um sieben Uhr des Abends stieß Oberstlieutenant Klüx zwischen Bay-arne, einem einzelnen Hause an der Straße, und dem Dorfe La Chaussee
*) Siehe die äußerst lehrreiche und klare Disposition Jorks im preußischen Mi-litairwochcnblattc von 4835, S. 5437, 5438.
**) Es hatten die Truppen am 2. des Nachmittags folgende Stellungen: DerOberstlieutenant Klär mit der Spitze der Avantgarde im Bivouaq gegen La Chaus-see; der Oberst Graf Henkel ebendaselbst und zu Aulny-l'Etre; der General Jür-gaß mit der Reseroecavallerie in St. Amand; der General Kahler mit dem Grosder Avantgarde in Vitry-le-Brul«; der General Pirch mit der ersten Brigade zuVaucler; der General Horn mit der siebenten Brigade zu Plichancourt; der PrinzWilhelm zu Norvis; die Reserveartillerie zu Lhieblemont.
***) „Gern mochte man diese alten Bekannten begrüßen," bemerkt der General-lieutenant Valentine, U. 132.