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Zweiten Theiles Erster Band.
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war, als ruhiges Abwarten." An der dichten Masse der französischen Dra-goner in erster Linie, der Cürassicre und Carabiniers in zweiter, brach sichmachtlos der Stoß der preußischen Reiter; Verwirrung entstand, und auchdie Feldherren wurden in dieselbe hincingerissen*). Am steilen Abhänge desbreiten Marnethalcs, welches aus festem Wicsengrunde besteht, wurden jenevon den Scharfschützen der Brigade des Generals Horn aufgenommen,welcher seine Bataillone mit gewohnter Kaltblütigkeit und Todesverachtungdie Höhe hinab und über den Wicscngrund der Stadt Chatcau-Thierryzuführte**). Ehe aber das Fußvolk bei der Stadt anlangte, war es derGefahr ausgesetzt, von einer feindlichen Rcitercolonnc unter dem GeneralLetort***) abgeschnitten zu werden; aber die Scharfschützen Horns und^ das brandenburgische Husarcnrcgimcnt unter dem Obersten Sohr hinderteni, jene Colonne am Vordringen. „Schießt doch nicht mehr!" rief General, Horn, des Lärmcns überdrüssig, seinen Scharfschützen zu, und zog, an; der feindlichen Cavallcrie vorbei, ruhig mit seinen Bataillonsmassen in die^ Vorstadt am rechten Marneufcr ein, wo er von zwei Bataillonen untert dem Major Stockhauscn aufgenommen wurdet),s Während der oben erzählte Rcitcrangriff vor sich ging, drängte diei Infanterie der alten Garde, von den Dicnstschwadroncn unterstützt, linksE von der großen Straße, auf welcher der Marschall Morticr vormarschirte,l die Preußen zurück. In Folge des mißlungenen Rciterangriffcs und deseiligen Rückzuges des preußischen Fußvolkes, blieb die russische Brigade des! Generals Freudenreich, aus den Infantcrieregimentern Tamboff und! Kostroma bestehend, und den äußersten rechten Flügel der Verbündeteni bildend, den Franzosen allein gegenüber. Napoleon befahl dem Generali Bclliard, sie mit den Dicnstschwadroncn zu umgehen. General Frcu-! denrcich erkannte sogleich die drohende Gefahr, stellte seine beiden Regi-k -

' *) Ibi>I. kloel,, 1.250, sagt: „I.e elroc s lion entre les leime» äu Petit VuIIox

et «le In Hlotte, » 3roite «le I» »oute «le iVIontmirsil r> lidstesu-lbierr^. 1.» pre-Miere ligns äe» prussiens e»t enlnncee et eulbutee sur Irr secoocke qu elle entruine<I»n» sn äeroute; I'une et pantre 8ont <li88ipee» en on eiln - «l'oeil."

**) Valentin!, H- 146. Plotho indessen sagt, III. 183. „Die auf dem linkenFlügel der siebenten Brigade aufgestellte Reiterei wurde von der feindlichen, und zwarunweit des Engpasses') zurückgedrängt; der Engpaß selbst ist mit tiefen Gräbendurchschnitten, weßhalb sich das Fußvolk lischt in der gewöhnlichen Geschlossenheitzurückziehen konnte, zumal da viel Mannschaft in dem lehmigen Boden förmlichstecken blieb; doch gelang es nach außerordentliche» Anstrengungen dem Fußvolke,die Stadt zu gewinnen, aber zwei Kanonen und eine Haubitze, welche entweder dieAchse oder die Räder gebrochen hatten, und deren Fortschaffung in dem schlechten Wegeunmöglich wurde, blieben zurück."

***) Hock, I. 251. Er sagt, e wäre nicht möglich gewesen, von den errungenenersten Vortheilen Nutzen zu ziehen, weil der steile Abhang die Verfolgung LurchReiterei bis in das Marnethal hinderte, indem ein Zickzackwcg hinunterführte, welcherkaum für vier Reiter breit genug war.

ch) Valentin!, II. 146. liocli dagegen will (1. 251) wissen: „^rrive» sur I->cüte äs Kesle, les prnnoai» eoient »lvrs ramme «lan» nn punorsnr», le »pectsele«In cke»orckre et «le I» eunfusian «le rett« simee » luguelle il ne restnit pl»»<l'e8per»nce «le »nlut gue «le I'antre cöte «le i» klorne; c»r la route «I'kpernazttu« etoit eoupee par Is cavslerre «lu generol 1>etort «zui menassit »le l'sceuler»u pont."

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I) Der ins Ntarnnhal hinunterführt.