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Zweiten Theiles Erster Band.
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zurückgezogen hätten, und daselbst behaupten würden: so möchte, wenner in der That an Napoleons Abzug glaubte, der Zweck, jenen CorpsLuft zu verschaffen, nicht jener des Vordringens Blüchers am 13. und14. gegen Montmirail gewesen sein*). Es läßt sich aber auch, da Blücherdoch keine Gewißheit hatte, seine Absicht bei dem Vorrücken als doppeltdenken: hatte Napoleon sich wirklich gegen die große Armee gewendet,so wollte der Fcldmarschall über dessen Nachhut herfallen und die Vereinigungder schlcsischen Armee vorwärts bewerkstelligen; war dem aber nicht so, warder französische Kaiser wider alle Wahrscheinlichkeit den beiden Corps derGenerale Sacken und Uork über die Marne gefolgt**), so beabsichtigteBlücher durchsein Vorwärtsgehen auf Montmirail, sie von ihrem Drängerzu befreien. Daß Blücher durch Letzteres sich Napoleons, falls dieser nichtschon gegen die Hauptarmce abmarschirt war***), Ucbcrmacht auf den Halszog, fürchtete der greise Held nicht, denn im schlimmsten Falle blieb ihmdie Rückzugsstraße nach Chalons frei. Endlich dürfte es vielleicht nothwendigsein, zwischen der Angriffsbcwegung am 13., und jener am 14. in Betreffder Absichten Blüchers zu unterscheiden. Am 13. des Morgens, als er dieerstere befahl, wußte er noch nichts von dem Schicksale der Corps Porksund Sackens, und ging daher, als die erwartetete Verstärkung der Cavallcrieeingetroffen war, vor, um sich Aufklärung über den Feind, der vor ihmstand, zu verschaffen, und aus dessen Nückzugslinie Schlüsse auf das, wasgeschehen, und auf die Absichten seines Gegners zu ziehen-f). Da sichaber am 13. durchaus nichts mit Sicherheit ergab, setzte Blücher amfolgenden Tage die Angriffsbewegung fort, und zwar gegen Montmirail,weil sich Marin ont in dieser Richtung zurückgezogen hatte-j-f), und weil

*) Zwar sagt C. v. W., S. 169, von dem Anfange des Gefechtes am 14.sprechend: „Die Absicht des Feldmarschalls, die Generale Sacken und Zork zudegagiren, war erreicht." Allein das, was man am 14. als Thatsache erkannte,weil man Napoleon selbst auf dem Nacken hatte, mochte nicht die ursprüngliche,wenigstens nicht die einzige Absicht sein.

**) „Wider alle Wahrscheinlichkeit", sage ich, denn es war nicht anzunehmen,daß Napoleon die verbündete Hauptarmes längere Zeit aus den Augen lassen werde-Nur eine gänzliche Niederlage Blüchers, die den Rückzug der Hauptarmee zurFolge gehabt haben möchte, hätte ihn vermögen können, die Spitzen der Schwarzen-bergischen Armee ruhig gegen Paris vordringen zu lassen.

***) Etwa über La-Ferte-Gaucher.

-j-) Daß Blücher am Morgen des 13. nichts von Sacken und York wußte, gehtaus folgender Stelle in General Mnffiings Werk hervor <C- v- W., S. 168):„Dieser Rapport (—der Dorks vom 11-, siehe S. 406 dieses Theiles —) gab nochkein Licht über das Kanonenseuer vom 11., und nachdem die erwartetenzwei Cürassierregimenter vom Kleistschen Corps den 13. Morgens um elf Uhrangekommen waren, griff der Feldmarschall Blücher sogleich den Feind in Etoges an."

-sich) Daß Blücher selbst noch am 14. keine, oder keine zuverlässige Nachricht vonden Gefechten am II. und 12. hatte, scheint aus folgender Stelle C. v. W.'s, indemer von dem Beginne des Gefechtes am 14. spricht, hervorzugehen: „Aus der Heftigkeitder Angriffe konnte man schließen, daß Bonaparte gegenwärtig war. Auch bestätigtees ein gefangener Capitain der Garde, der aussagte: Bonaparte hätte am II. und12. Affairen mit Dork und Sacken gehabt, und Beide bei Chateau-Lhicrry über dieMarne getrieben, woher die französische Armee in forcirtem Marsche, die Nacht durch,käme. Mehrere Gefangene sagten dasselbe aus." Hätte Blücher früher bestimmteNachricht gehabt, so möchte der berühmte Verfasser des, unter dem Namen C. v. W.erschienenen Werkes diese Umstände nicht mit solcher Sorgfalt hervorgehoben, sondern