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Zweiten Theiles Erster Band.
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Napoleon, indem er gegen die schlesische Armee aufbrach, zum zweitenMale die beiden Hauptmassen seiner Gegner, und begegnete dadurch amWirksamsten den, aus ihrer Vereinigung für seine Sache entspringendenGefahren* *). Demnach befahl er den Marschällen Macdonald undOudinot, die Armee des Fürsten Schwarzenberg auf den Straßenvon Chatillon und Bar-sur-Aubc zu verfolgen, während er zugleich demGeneral Alix vorschrieb, ihren Marsch von Aurcrre aus in die Flankezu nehmen. Die Marschälle Ncy und Victor wurden angewiesen, unter-stützt von Reiterei, die schlesische Armee zu beobachten; zu Troyes aber hieltNapoleon in Reserve die Divisionen Friant, Lafericre**) und Ercelmansbereit, je nach den Umständen nach der Aube und Marne zu marschiren.Am 25. brach die ganze junge Garde mit den Dragonern des GeneralsRoussel nach Arcis-sur-Aube auf, wohin von Sczanne aus zu marschirenauch der Marschall Marmont Befehl erhalten hatte***).

Am 25. marschirtcn die russischen Garden und Reserven von Bar,surr Aube nach Cvloi»be,lcs,dcux<Eglises. Das sechste Corps des GrafenWittgcnstcin lagerte bei Ailcvillc; der General Graf Pahlen derDritte marschirte mit Tagesanbruch von Pincy nach Tranncs, die Kosakenblieben zwischen Dicnville und Piney, und in Dienville selbst standen zweirussische Bataillone und das Tschujugcwsche Uhlanenregiment ff). Das fünfteCorps des Grafen Wrcde übernahm die Deckung der Aufstellung vorBar-sur-Aube, längs dem linken Ufer dieses Flusses; sein Hauptquartierwar in Bar, und die russische Cürassicrdiviston Krctoff stand vor dieserStadt auf der Straße nach Ailcville. Der Kronprinz v on W ürtembcrghatte mit dem vierten Armeekorps am 25. die Nachhut, sein Fußvolk stelltesich bei Dolencourt auf, mit Ausnahme der Brigade des Prinzen Hohen,lohe, welche mit ihrer Fußbattcrie und einer Schwadron des fünftenJägerregimentes den Engpaß von Spoy auf der alten und kürzeren Straße

liefern, und die ihm anvertraute Armee mitten in einem Lande, das die Regierungnicht aufhörte, zum Aufruhre zu reizen, — ohne gesicherte Communicationen, ohneeinen einzigen festen Platz im Rücken, — nie Lurch ein gewagtes Unternehmen einemUnfälle auszusetzen.

„Der Lbcrfeldhcrr der schlcsischen Armee, das Feuer eines jugend-lichen Helden mit dem festen Sinne des GreisenalterS verbindend, — im vollenVertrauen auf die Begeisterung seiner Truppen und auf sein Schwert, immergeneigt, den Feind, wo er ihn fand, anzugreifen, wenn er ihm auch an Zahl über,legen war!" — Gewiß eine eben so schöne als richtige Charakteristik, an der nurfehlt, daß Schwarzenberg von Natur aus ein ungestümer Held war, und nur durchfein Pflichtgefühl als für den Erfolg und Gang des Ganzen verantwortlicher Feld-herr so überaus vorsichtig gemacht wurde, daß man ihm sogar einen Tadel daraushat machen wollen.

*) «voll. I. x. 346 . 347.

**) Die Division des Generals Laferiere wurde von Vcndoeuvres nach Troyeszurückberufen.

***) liorii, idill.

ch) Noch war dem sechsten CorpS in der Disposition des Fürsten Schwarzenberqfür den 25. (siehe Plotho, III. 232 , 233) befohlen: „Es zerstört alle, zwischenDienville und Bar-sur-Aube bestehenden Brücken. Graf Wittgcnstein hat sich genaueNachrichten zu verschaffen, ob der Feld marsch all von Blücher gegen Dien-ville vorrückt. In jedem Falle laßt er die Pontonbrücke bei Lesmont abbrechen undschickt sie zurück."