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der Wahlstatt, um welche die Walkyrett der Häuser Hohcnzollcrn undWittelsbach rauschten, eine Erkennung der feindlichen Ausstellung unter,
; nonimcn hatte, war ihm sogleich klar, daß ein viel größerer Erfolg zuH erzielen war, wenn man längs dem Thalrande alle Schluchten umging,» die dem Feinde nach seiner Vertreibung aus Bar neue Aufstellungen bietenkonnten*). Demgemäß gab Fürst Schwarzcnberg und leitete in Personfolgende Angriffsdisposition: „Graf Wittgcnstein mit dem sechsten Armee-corps umgeht rechts über Arcntiere, Vernonfait, Lcvigny und Argonvaldie feindliche Linie. General Pahlen besetzt im Rücken des Feindes dessenwichtigsten Uebcrgangspunct, die Brücke von Dolcncourt. — Das fünfteArmcccorps wird links durch das Feuer seines Geschützes und durch seineTiraillcurs die Besatzung von Bar beunruhigen, sich aber auf den Schein-angriff so lange beschränken, bis die Bewegungen des sechsten Armcccorpsin dcr Flanke und im Rücken des Feindes zum größten Theile ausgeführtworden. Dann soll Graf Wrcde Bar selbst und die Höhen gegen Ailcvilleauf das Kräftigste angreifen'*)." Ein österreichisches Iägerbataillon undzwei Husarenschwadronen beobachteten links die, bei Spoy stehende, feindlicheReiterei. Die Brücke bei Fontaine, welche wir von dem ersten Gefechtebei Bar-sur-Aubc her kennen***), wurde von zwei Bataillonen Grenzernbewacht ff).
Um zehn Uhr des Vormittags begannen die Battcricen des GrafenWrede die Beschießung der Stadt Bar, verließ das Armcccorps desGrafen Wittgcnstein, 16,000 Mann stark, und in drei Colonncnmarschirend, die Hauptstraße, und wendete sich rechts nach den Höhen vonEngcnte. Es halte dabei über einige Gräben und Bäche zu setzen.
Die Colonne des Grafen Pahlen, aus dem Grodnoschcn, Sumzischenund Oliopolskischcn Husaren- und dem Tschujugcwschen Uhlanenregimentc,einer reitenden Batterie, einiger Infanterie der Division Schachoffskoy unddrei Kosakenregimentcrn bestehend, marschirte am Weitesten rechts auf demHöhcnzuge gegen das Dorf Lcvigny, um dann sich gegen Aryonval zuwenden, die große Straße zu erreichen, und im Rücken des Feindes gegendie Brücke von Dolencourt vorzurücken.
Die zweite Colonne, das Jnfanteriecorps des Prinzen Eugen vonWürtemberg, rückte auf die Höhe gegen den Wald von Levigny.
Es sagt Plotho, lll. 239, hierüber: „Bei genauerer Prüfung der Gegendwurde die Disposition jedoch abgeändert, denn man erkannte, daß dem Feinde, dcrmit feinen Hauptkräften in Ailcville stand, wurde er selbst aus seiner ersten Auf-stellung durch einen Angriff in der Fronte vertrieben, die senkrecht in die Aubelaufenden Thäler günstige Frontvertheidigung darboten; wogegen, bemächtigte mansich des Lhalrandes und der Wafferscheidungslinie bei Maison, Levigny und Eclance,alle Aufstellungen in den Thälern umgangen würden."
»*) Oesterreichische Militairzcikschrift von 1836, VII. 38, 39. Es mag bemerktwerden, daß diese treffliche Quelle dcr ersten Disposition nicht erwähnt. Dennochscheint es gewiß zu sein, daß es sie gegeben habe, denn sonst wäre nicht wohlerklärlich, warum Wittgcnstein so spät aufbrach, was er wohl nicht gethan habenwürde, wenn er die zweite Disposition, die ihm einen viel weiteren Weg vorschrieb,gekannt hätte-
-,»-») Siehe S. 168 dieses Theiles.
Ocsterrrichische Militairzeitschrift, ibi-t.