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entfernt. Als die Spitzen der linken Colonne bei Feuges*) anlangten,glaubte der Kronprinz im Sinne der Disposition des Fürsten Schwarzen,bcrg zu handeln, wenn er die morastigen Ufer des Barbuisscbachcs vermiedund links über Lcs-grandcs.-Chapellcs und Prcmierefait gegen Plancymarschirte. Da jedoch Charmant der Punct war, wo er um neun Uhr oderwenigstens bald nachher hätte erscheinen sollen, um dort erst die weiterenBefehle des Fürsten Schwarzen berg zu erwarten, so entging Letzteremfür den 20. die Verfügung über das vierte, sechste und dritte Corps **) in,sofern, als sie sich nicht mehr, wie er wollte***), noch am 20. an den rech-ten Flügel der Hauptarmee anschließen konnten. Der Kronprinz er,wartete auf der Höhe bei Feuges, wo er gegen zehn Uhr angekommenwar, die Versammlung seiner Corps, und marschirte dann links in derRichtung von Plancy, in breiten Massen, weil die Gegend es erlaubte.Voraus abermals die Reiterei, rechts Graf Pachten, in der Mitte GrafNostitz, links der Prinz Adam von Würtcmbcrg.
Der rechte Flügel der Hauptarmee, oder das fünfte Corps des Feld,marschalls Wrcdc, stand um acht Uhr des Morgens zwischen Mesnil-la,Comtesse und Chaudrey, lehnte sonach die rechte Flanke an die Aubc undmachte Front gegen Arcis. Diese Stadt war noch von zwei BataillonenGrenzern-f) besetzt, links vorwärts auf der Straße nach Mcry standen dieHusaccnregimcntcr Erzherzog Joseph und Szccklcr gegen Villettc, rechtsder Stadt an der Aube bei Grand und Petit-Torcy das dritte osterrcichi,sche Jägcrbataillon. Als um acht Uhr bei dem General der Cavallcrie,Baron Frimont, Meldung einlief, das schwache feindliche Abtheilungen überVillette vorgegangen wären, sich aber, wie ihnen die Husarcnpatrouillcn derVorposten -s-s) entgegeneilten, wieder gegen Pouan zurückgezogen hätten, bc,fahl er dem General Gcramb, mit . dem Rcgiincntc Erzherzog JosephHusaren eine Erkennung zu unternehmen. Man erblickte starke französischeCavallericabtheilungcn im Anmärsche, und bald nachher ließ Frimont dieVortruppen nach Ortillon zurückziehen-sf-s). Die zwei Bataillone Grenzer
*) Auf der Straße von Arcis nach Troycs, rechts von welcher die von Troyesnach Rameru, links die von Troyes nach Plancy fuhrt.
**) Von Feuges, wo eine Weile gerastet wurde, schickte der Kronprinz, umTroyes besorgt, die Brigade Csollich vom dritten Armcccorps zurück, um, wenn derFeind die Stadt angriffe, den Punct Pont-St.-Hubert zu halten, während dasfünfte würtembergische Jägerregiment zu Pferde sich bei Villacerf aufstellte, dieSeine zu beobachten. Felbmarschalllieutenant Fresnel mußte den Befehl über alleTruppen in und um Troyes übernehmen. Es rückte aber kein Feind gegen dieseStadt an. Vergleiche die Anmerkung**) S. 50 dieses Bandes.
***) Siehe die Disposition vom 20. selbst weiter unten.
-j-) Vom ersten Szeckler Grenzinfankerieregimente.
-sich) Graf Anton Hardeggs und Splenys Truppen hatten die Vorxostenlinie.chchch) „Im Sinne der Disposition (siehe S. 54 dieses Bandes die Anmerkung***)hatte Feldmarfchall Graf WrcLe dem General der Cavallerie Baron Frimont befohlen,gegen den Feind, selbst wenn dieser schwacher wäre, jetzt nicht Las Mindeste zuunternehmen; hei dessen Vorrücken aber die gcsammtc Reiterei der Vorhut aus denHöhen von Ortillon, die Infanterie vor Chaudrey aufzustellen, und dort die weiterenVerfügungen zu dem, bereits bestimmten, allgemeinen Angriffe abzuwarten. Diesersollte erst dann beginnen, wenn alle Armeecorps vereinigt sein würden. Der Ober,feldherr hoffte, um so entscheidendere Vortheile zu gewinnen, wenn Napoleon mit