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Marschall N cy begann den Rückzug mit seinen beiden Gardcinsanterie,divisioncn und der Division Jansens, jetzt vour General Lcsol befehligt.Sebastian! deckte und maskirte diesen Rückzug. Das Fußvolk Ncys unddie Garde erreichten ohne irgend einen Unfall die Brücke und den jenseitigenDamm*), worauf sich auch Sebastian!, der sich bisher langsam schach,brctförmig zurückgezogen, der Stadt zuwandte.
Napoleon übertrug dem Marschall Ondinot die Vertheidigungvon Arcis und der nächsten Umgegend, und befahl ihm, sich in der Stadtso fest als möglich zu setzen. Oudinot erließ für den vorauszusehendenFall baldiger Nothwendigkeit unmittelbarer Vertheidigung von Arcis dieAnordnung, daß die Brigade Montfort die südöstliche Vorstadt, durch welchedie Straßen von Lcsmont und von Troyes führen, die Brigade Maulmontdie südwestliche Vorstadt gegen Mery zu, besetzen, und die Brigade Chassösich als Reserve aufstellen solle. Die Division Rothembourg, welche denPark des siebenten Corps geleitet hatte und inzwischen auf dem rechtenUfer angelangt war, erhielt Befehl, sich daselbst so aufzustellen, daß sieerforderlichen Falles jene drei Brigaden aufnehmen könne. Die Sappeurerichteten die bei Billette geschlagene Brücke zur augenblicklichen Zerstörungvor, welche auch bald erfolgte. Die Hauptcingäuge und Straßen derEtadt wurden durch umgestürzte Wagen und andere Gegenstände verrammelt.
Nach ein Uhr bildeten die verbündeten Truppen Angriffscolonnen, undtraten, als um zwei Uhr") drei Kanonenschüsse auf den Höhen von Mesnnals Zeichen erschollen, ihre conccntrische Vorrückung gegen Arcis an.
Graf Pahlen rückte mit der leichten Reiterei des sechsten Armeccorpsam Darbuissebachc abwärts, und warf die letzten, über die Höhen von Nozavzurückgehenden Schwadronen der französischen Garde"*). Das Fußvolk
Bewegung unter denselben überrascbt, welche jedoch keinen Vormarsch ankündigte.Die Seblachllinic löste sich auf in einzelne Masse», die zurück gegen Arcis wogten." —Wenn Napoleon bis zum Abend gewartet hätte, um den Rückzug zu beginnen, würdeer ihn haben gar nicht, oder nur mit höchst traurigen Trümmern ausführen können.Es läßt sich schlechterdings nicht einsehen, wie Napoleon hätte daraus, daß die Ver-bündeten am Vormittage nicht angriffen, schließen sollen oder dürfen, sie würdenauch den Nachmittag unbenützt verstreichen lassen. Durch das plötzliche Stocken LeSAngriffes der französischen Colonnen waren sie ja ohnehin ihrerseits zum Angriffeeingeladen. Napoleon sah die Möglichkeit, ohne VertheiLigungsschlaebt, mit einembloße» Rückzugsgefechte, wenngleich mit einem sehr heftigen, loszukommen, während»S gar nicht gcwtß war, daß er die Vertheidigungsschiacht gewinnen, Las heißt dieangreifenden Verbündeten von Arcis zurückschlagen, und die Nacht zu seinem Rückzügeerlangen werde. So löst sich die anscheinend verwegene Handlung, sich am hellenLage zurückzuziehen, in eine einfache That kriegerischer Nothwendigkeit auf.
*) So wenig war dieser Rückzug bet Hellem Tage ein Fehler (vergleiche dievorige Note), daß klarst selbst Napoleon leise zum Vorwürfe macht, Laß er da«Arrieregardengefechk zur Vertheidigung von Arcis zu groß habe werden lassen. Essagt nämlich dieser Schriftsteller (II. p. 77): „l.e eorp» st» prlnce ste I» ltlosstorv»ei I« garste ellectuerent le Passage stu stellte en tion orstre: taute l'ariuee meine«uralt eu te temps ste se rellrcr; Mals diapoleon, eralgnant st'etre Serie ste trvppre», zöge» plus » propo» st« stisputer le Passage ste l etuste.
") Plotho, Ul- 334, läßt Las Zeichen zum Angriffe „Mittags zwölf Uhr" aufder Höhe von Mesnil gegeben werden. Leider, war dies nicht der Fall: das Zeichenzum Angriffe erfolgte um zwei Stunden später, und es wurde nur eine halbeSchlacht.
***) „ st>» strigaste gul kormalt !» äeruier erstelln, tut rigvureusemrnt estarge«