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Zweiten Theiles Zweiter Band.
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Raschhcil verfolgt häkle. Kaiser Franz hatte inzwischen zu Dijon alle !nöthigen Vorkehrungen getroffen, dem Ungewittcr zu begegnen'). -

Die würtembcrgischcn Truppen des Generals Spitzem berg, ausvier Regimentern bestehend"), welche der Kaiser von Oesterreich nachDijon zog, wurden mit zwei österreichischen Battcriecn versehen, und späterbis Chatillon »für,Seine vorgeschoben. Das Husarcnregiment Blankensteinblieb in Dijon. Fürst Moritz Liechtenstein, welcher mit seiner Divisionseit dem 2ü. März in Chanccy stand, hielt über Chatillon die Verbindungmit Dijon aufrecht. Am 9. April, als die würtcmbcrgischen Truppen nachChatillon vorrückten, stand er zu St. Florentin, und seine äußersten Postenwaren zu Joigny, die Gegend beobachtend, aus welcher Napoleon, wenner sich der Gewalt der Ereignisse nicht fügte und sich mit Augereau zuvereinigen strebte, wahrscheinlich anmarschircn mußte.

Die Hauptartillcricreserve befand sich zu Vcsoul, zu Mömpclgard und izu Altkirch. Die Truppen, welche der General Mccsery aus Deutschlandheranführte, erhielten Befehl, nach Vesoul zu marschiren, wurden aber danntheils nach Bcsan?on zum Blocadccorps, theils zur Südarmee nach Lyonbeordert.

Am 5. April kam die Eürassicrbrigade des Generals Kuttalek inDijon an, und rückte zur Colonne des Generals Spitzem berg nachChatillon. Der General Gollncr endlich war von Ulm und Meinmingcnmit vierzehn Bataillonen im Anmärsche, und sollte in vier Colonnen von»t7. zum 24. April in Basel eintreffen- Die Blocaden wurden keinen Augen» jblick unterbrochen, die Belagerung von Hüningen nur um so thätiger jbelriebcn "').

So sammelte sich in kurzer Zeit in jenen Gegenden eine Streitmacht,welche jedem ersten Anprall französischer Truppen, wenn Napoleon vonParis sich dahin gewendet hätte, würde kräftigen Widerstand haben entgegen»setzen können. Aber sobald der französische Kaiser gleich Anfangs mit jenerreißenden Schnelligkeit, welche seine Kriegszüge charakterisirte, gegen Dijon jund Langres vorgedrungen wäre, statt am 27. März nach Vitry zu mar» ;schiren, so würde die Lage der Dinge weit im Rücken der Hauptarmce >

„Wir entnehmen", sagt Schels (österreichische MMairzeitschrift von 1839,

X. 83), „diese wichtigen Daten aus den Originalberichte», die der österreichischeFeldzeugmeister Baron von Duca, der sich im Gefolge des Kaisers Franz befand,aus Dijon am 31. März, und dann am 7. April an den Oberfeldherrn Fürsten

Schwarzenberg erstattete_ In Liesen Vorkehrungen treten die Fassung, die Ruhe,

die Besonnenheit und Kraft, welche alle österreichischen Behörden und Commandanten §dort bewiesen, klar hervor. Hier war keine Spur von Verlegenheit zu finden. So ebringend anfangs die Gefahr erschien, so wenig man vermuthen konnte, Laß der,welcher sie gebracht, Napoleon, selbst sie wieder ablenken würde, so charakterisirte»

Loch Klugheit, Festigkeit, Zweckmäßigkeit jede getroffene Maßregel. Sie alle gingenaus von den eigenen Beschlüssen des Kaisers Franz, der hier, so wie in jeder anderenGelegenheit, wo er die Leitung der Creignisse selbst zu übernehmen veranlaßt war,die tiefste Einsicht, die festeste Entschlossenheit und die seltenste Geistesruhe an denTag gelegt hat."

Sie waren vom Rheins her im Anmärsche, und bestanden aus dem Leib-infanterieregimente, einem Scharsschützenregimente und zwei Landwchrregimentern.Würtembergisches Werk, III. 1, Spalte 2.

Siehe den dritten Abschnitt dieser Abtheilung.

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