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Zweiten Theiles Zweiter Band.
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„Der Kaiser nahl zur Hülse. Unterstützt ihn durch kurze» undkräftigen Widerstand, und laßt uns die französische Ehre bewahren." j

Joseph Bonaparte war nicht der Mann, der zu Paris sagendurfte: „Ich bleibe bei Dir!" gleich als wäre er der mächtige Geist desSieges. Er -hatte vom Genius höchstens Flügel, zu enteilen, sobald dieGefahr stieg, wie ein boshaftes Epigramm*) sogleich nach jenem Zurufeweissagte.

Einen günstigeren Eindruck auf die Menge machte die im Monitcurvom 29. enthaltene Nachricht von dem Siege Napoleons bei St. Dizier,weil man daraus die Hoffnung schöpfte, er werde für seine Person sogleichnach diesem Schlage zur Leitung der Vertheidigung von Paris herbeigeeilt sein,wenngleich seine Armee, selbst die Cavallcric, ihm nur aus der Ferne folgenkönne. In der That hätte er am 29. des Morgens, und die Armeehätte am 31. anlangen können, wenn er den Entschluß dazu gleich nachdem Ausgangc des Treffens von St. Dizier gefaßt haben würde**). ,

Joseph indessen theilte die Hoffnung einer so schnellen Ankunft seines jBruders nicht. Er glaubte dagegen, oder überredete sich, zu glauben, daß lnur ein starkes Corps der Verbündeten, nicht ihre vereinigten Armeen imAnmärsche gegen Paris wären***). Er meinte daher mir den Truppen, die !sich unter den Mauern von Paris vereinigen würden die Hauptstadt wohl §halten zu können, und befahl den drei eommantircndcn Generalen der !Nationalgarde, der Besatzung und der Depots der kaiserlichen Garde, ihre !Thätigkeit und Wirksamkeit zu verdoppeln. Marfchaü Moncey forderte >demnach die Nationalgarde durch Tagesbefehl auf, beim ersten Apcll zu ,den Waffen zu greisen, bestimmte die Reihenfolge des Dienstes gleich wie !

*) jke Aianä lioi 3o8epk, pule et Kieme,pour nous r»uuver reste avee »ous, 8'11 ne nous gauve tous,

Hu'il 8k 8uuveru Kien lul-mewe

**) „k.s koule r) en (— aus der Nachricht vom Siege bei St. Dizier —)covelut", sagt Hock, H. 438, ,,^ue ?ispo1eoa peut «rrlver « kurls en uiemetewp8 «zae 1'eonemi, mais ne 8eru suivi ^ue äe loin pur t'srmee frsn^alse vtvaviue ja euvslerie; en eÜet, eela u'ctult pus lurpossikte, s'ij eüt prls eette 6e-terminution ä 1'i«8ue «tu eowkat «je 8t. DiLier; II 1u!1»1t »eulewent «joupressvoir eesse «je eonvrir 1a espitate pour sglr sur jes «lerriere« <ie j'ennemi, 1jekavAeut äe plao, et ^ue la äeLense äe eette ville ^o'll svult eonsläereveounne nn okHet 8econäs1re, äevlnt 1e su^et Principal 3e 1on8 8e8 eomkinaisous.loute rneertituäe, tont letarct 3un« nn moinvLt 8i äeel8ik, äevslt lui Lairernaniner 1'nn et 1'sutre knt."

Xock sagt, H- 438, bestimmt, daß Joseph das glaubte. Es ist aber schweranzunehmen, daß die Marschälle Marmont und Mortier nicht von dem Marsche der *verbündeten 2trmeen unterrichtet gewesen sein sollten, da sie ihre schwere Hand soschmerzlich gefühlt, und von ihrem unaufhaltsamen Vordringen über La-Fcrte-Gaucher 'gewiß Nachricht hatten.

1) Major Schels (österreichische MiUtairzeitschrift von 1840, I. 2L) sagt, daß die „enthusiastischenAnhänger Napoleons" hofften, ihn binnen wenigen Stunden in Pari» zu sehen. Xoel». dem MajorSchels in der Darstellung der Ereignisse in Paris selbst folgt, sagt wohl richtiger ka foule", denn es istdoch gewiß anzunehmen, daß die Mehrzahl aller Einwohner die Hauptstadt nicht in Feindes Hand wissenwollte, und Napoleon allem die Fähigkeit zutraute, sie davor zu bewahren. Das Volk übrigens. die jarbeitenden Classen, waren Napoleon feurig zugethan: erivollte sich nur nicht an sie wenden; diejenige»