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hcrtrieb*) und diesseits die Lage der Dinge gleichfalls schon sehr schlimm gc-worden war, den auf dem rechten Flügel seines Corps kämpscndcn Truppen,sich bis an die Barrieren von Paris zurückzuziehen. Der Rückzug geschahsowohl aus La Billette, als aus La Chapelle, wo die Division Horn infortwährendem Kampfe mit der Division Charpcnticr begriffen war, infester Ordnung. Die zwischen La Billette und La Chapelle stehenden Truppenzogen sich schachbrettförmig, geschützt von ihrer Artillerie, zurück. ZwischenLa Chapelle und dem Montmartre hatte die Brigade Robert den Hügel derCinq-Moulins besetzt, um den Rückzug zu decken. Als die französischenMassen sich Paris näherten, lösten sie sich zum Plänklcrgefechte auf undsetzten so den Kampf mit großer Hartnäckigkeit fort. Prinz Wilhelmvereinigte sich bei der Barriere von Pantin mit der preußischen und badi-schcn Fußgardc. Daß es nicht zum Sturme kam, Oberst Alvcnslebcnvielmehr Befehl erhielt, die Angriffsbcwcgung einzustellen, ist schon erwähntworden**). Hinter den Bataillonen des Prinzen Wilhelm und der preußi,schcn Fußgardc stand als Rückhalt die russische Gardcinfanterie unter deinGeneral Pcrmoloff.
Langsam, weil sie den weitesten Weg zurücklegen mußte, aber sicherund unaufhaltsam, hatte die linke Flügclcolonnc des schlcsischen Heeres,oder das Corps des Grafen Längeren, inzwischen immer mehr Ranmgewonnen. Ihre Colonnen manocuvrirten gegen den Montmartre, gegendie äußere Vorstadt Les Batignolles, gegen den Wald von Boulognc.General Emanucl drang mit seiner Reiterei über Clichy vor, wodurchGeneral Belliard sich genöthigt sah, die seinige bis an den Fuß desMontmartre zurückzunehmen, wo nun in seiner rechten Flanke Clignancourtlag, seine linke aber sich an die Gypsbrüche am Wege von Batignollesnach St. Oucn lehnte- Rechts dieses Weges plänkelten die berittenen Jäger,Mamelucken und Lancicrs der Garde***), welche um 250 bis 280 National-gardcn verstärkt worden waren und die Grenadiere zu Pferde der Gardezum Rückhalte hatten, bei und in den Weinbergen lebhaft gegen die russischenScharfschützen. Mortier, dessen sämmtliche Truppen auf dem rechtenFlügel im heißen Kampfe begriffen waren, vermochte für seinen linkennichts zu thun, als die Fortschritte Langcrons durch dieCavallcrie Bcl-liards beobachten zu lassen. Seine Lage war in der vierten Nachmittags-siunde verzweifelt geworden.
Linker Flügel.
Unter dem Kronprinzen von Würtemberg.
Vom Morgen bis fünf Uhr Nachmittags.
Die Reiterei des Kronprinzen von Würtemberg, der die Dispo-sition des Feldmarschalls Fürsten Schwarzenbcrg erst am 30. um
*) Sccretant führte, obschon verwundet, den Befehl fort. Sein DivisionsgencralMichel aber hakte eine schwere Wunde erhalten.
**) Siehe S- 358 dieses Bandes.
***) Eergleicbe S. 360 dieses Bandes, die Anmerkung chch).