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verabschiedet, je nachdem die verbündeten Mächte hierüber verfügen. — DasCorps der Municipal, Gcnsd'armerie wird ganz das Loos der Nationalgardetheilen. — Die nach sieben Uhr in Paris zurückgebliebenen Verwundetenund Nachzügler sind kriegsgefangen. — Die Stadt Paris ist der Großmut!)der hohen verbündeten Mächte empfohlen."
Die Bevollmächtigten der Verbündeten verfügten sich mit der abge-schlossenen und unterzeichneten Capitulation in das große Hauptquartierder Verbündeten nach Bondy*). Mit ihnen und durch sie geschützt, fuhrendie Präfectcn Chabrol und Pasquicr, einige Mitglieder des Stadtrakhesvon Paris, der Chef des Gencralstabcs **) und zwei höhere Offiziere derNationalgarde, in jenen vergoldeten Prachtwägcn, welche in den Tagender Große und der Macht des Kaiserreiches zur Verherrlichung der Sieges,feierlichkeitcn gedient, durch die Trümmer von Maisonnettes und Pantinals Flehende nach Bondy. So verfügten sich einst die Abgeordnetenanderer Hauptstädte in des siegreichen Napoleon Hauptquartier!
Zwischen drei und vier Uhr des Morgens trafen die Bevollmächtigtender Verbündeten und die Abgeordneten von Paris zu Bondy ein, wo sichdie Sieger in Erwartung eines freudigen Tages kurzer Ruhe überlassenhatten. Die Präfecten und übrigen Mitglieder der Deputation wurdenindessen sogleich von dem Grafen Nessel rode empfangen, dem sie vorstellten,wie nothwendig es sei, daß die Ablösung der Nationalgarde an den Barrierenmit allen üblichen militairischcn Ehren geschehe, wolle man nicht im ersten
*) Nachdem die Capitulation im Hauptquartiere eingetroffen war, gab derFeldmarschall Fürst Schwarzenberg folgende zweite Disposition für den 21. März:„Da die Marschäste Mortier und Marmont sich auf der Straße nach Fontaincblcauzurückziehen werden, so wird der General Graf Pakten mit der Reiterei durch Pari»marschiern, die Seine über die Brücke von Austerlitz passircn, und auf der Straßenach Fontairiebleau hin dem Feinde nachfolgen. — Die Barrieren von Paris sollenbesetzt werden, und zwar die von oberhalb der Seine rechts derselben bis zur Barrierevon Pantin, vom dritten, vierten und sechsten Armeekorps des Haupthcercs; diesämmtlichen übrigen links, und recht« der Seine hingegen vom schicsischen Kriegs-hecrc. — Das dritte und vierte Armcceorps sollen bei Charenton stehen bleiben, Lassechste Armcceorps auf der Höhe von Belleville. — Das fünfte ArmeecorpS soll bisnach Ehestes marschiren. — Die russischen und preußischen Garden, die Grenadiere,und die Garde- und Reservcreitcrci sollen, von neun Uhr an, zum Einzüge nachParis bereit sein. Doch soll hierauf, außer den russischen und preußischen Garden,Niemand in der Stadt bleiben." — Der Feldmarschast Blücher gab nach Empfangdieser allgemeinen Disposition, folgende besondere für Las schlesische Kriegsherr: „Umsieben Uhr werden die Barrieren von Paris besetzt, und zwar: Das Corps vonWinzingerode besetzt diejenigen, welche auf der Straße von Soiffons bis an denKanal, der vom Montmartre kömmt, sich befinden. Von da besetzen die Corps vonUork und Kleist die Barrieren bis an die Seine. An diese stößt das Corps vonLangeron, welches alle Barrieren, einschließlich die von der Straße auf Orleans, amlinken Ufer der Seine besetzt. — Geschieht dies mit den Nationalgarde» gemeinschaftlich,so muß die beste Eintracht erhalten werden. — Außerhalb der Stadt werden überallFeindseligkeiten ausgeübt, und müssen die Corps auf den Straßen, deren Thoresie besetzt haben, Cavallerie vorschicken. — Aste Meldungen von den Barrieren gehe»an den Gouverneur, General Baron Sacken." Plotho, III. 418, 421. Sieheebendaselbst (421) die besondere Disposition, welche General Jork für sein Armee-korps gab. Am Schlüsse derselben Heißt es: „Bis auf weitere Ordre darf keinOffizier und Soldat, der nicht die besondere Erlaubniß des commandirenden Generalshat, nach Paris gehen."
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