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zwischen Champlain und Morangis im ersten, das fünfte im zweiten Treffen,das sechste Armeecorps zum Theil im Park von Morangis, die schlesischcArmee auf den Höhen von Longjumcau aufstellen solle. Griff der Feinddie Hauptarmee an, hatte die schlesischc Armee sie durch eine Linksbewcgung,ii» entgegengesetzten Falle jene diese durch cine Rechtsbewcgung zn unterstützen.Aucb befahl Fürst Schwarzenberg, die Linie durch Schanzen, Verhaue,Zerstörung von Brücken und andere Maßregeln zu verstärken. Für denmöglichen Fall, daß Napoleon die V°nne auswärts gegen die Loiremarschire, gebot er der schlesischen Armee, diesen Marsch zu bewachen, inwelcbcr Beziehung derFcldmarschall Graf Bare!a y dc Tolly die näherenBefehle an sie erließ*). Um die Verbindung der Armee mit dem rechtenSeincuser zu sichern, ließ der Fürst zu Choisy, Villeneuve, St.-Georges,und Conflans Brücken schlagen. Damit endlich ein Umgchungsvcrsucknicht glücken könne, den Napoleon etwa gegen den rechten Flügelunternähme, befahl Fürst Schwarzcnbcrg dem Grafen Barclay dcTolln, Versailles, wenn nicht durch ein Corps so doch durch eine sehrstarke Abtheilung besetzen zu lassen **). So vcrläugnctc sich der Charakter auf
*) Die Disposition des Fürsten Schwarzenberg für den 3. April lautet«: „Wenndie Armee Befehl erhält, aus ihrer jetzigen Aufstellung en oräre <ie b»t-llie aufzu-marschircn, so wird dieselbe in zwei Treffen zwischen dem Park von Morangis unddem Dorfe Juviffy stehen, so daß das dritte und vierte Armeecorps zwischen Champlainund Morangis das erste Treffen ausmachen, das fünfte Corps hinter Liesen alszweites Treffen steht. — Die schlesische Armee wird sich auf den Höhen von Long-jumeau aufstellen. — Zur Sicherheit des Lagers muffen folgende Vorkehrungengetroffen werden. Seine Königliche Hoheit der Kronprinz von Würtcmbcrg besetzenmit einer angemessenen Avantgarde, mit Infanterie und Artillerie versehen, dieStrecke vorwärts Juviffy. Der Park von Savigny-sur-Orge muß zur Vertheidigungzugerichtet werden, ferner die Dörfer Viry und Ris besetzt, und ein Vorpostencordonvon Fleury bis an die Seine etablirt werden- — Fleury selbst gehört zur Avantgardedes sechsten Corps. Das sechste Armeecorps wird den Park von Morangis besetzen,eine angemessene Avantgarde bei Chatenoy, Gravigny und Grande-Vaur aufstellen,alle Passagen über dieiIvette besetzen, Detaschements aus allen Waffen bestehend aufdie Höhen von Epinay und Villemaison placircn, und einen Vorpostencordon bilden,welcher bis Montlhery reicht, und sich links mit den Vorposten Seiner KöniglichenHoheit des Kronprinzen von Würtemberg, rechts mit der schlesischen Armee in Ver-bindung setzt. — Die schlesische Armee bildet ihre Vorpostenlinie nach Maßgabe dereben vorgeschriebenen Anordnungen, und setzt sich mit dem in Versailles aufzustellendenArmeecorps in Verbindung. Die Brücke» in den vorliegenden Parks sind da, woes der Vortheil der Vertheidigung erfordert, zu zerstören. Die übrigen Brückenvorwärts der Stellung der Armee, sind da, wo es der Vortheil der Vertheidigungfordert, zu zerstören, auch da, wo es dienlich ist, zu barricadiren, um gegen einenunerwarteten Anfall gesichert zu sein. Sollte der Feind auf den Straßen von Fon-taimcbleau und Fleurs angreifen wollen, so beläßt die schlesische Armee einen kleinenTheil ihrer Streitkräfte in ihrer jetzigen Aufstellung, und unterstützt durch eineBewegung aus ihrer linken Flanke die zwischen Juviffy und Morangis aufgestellteArmee, diese hingegen unterstützt durch eine Bewegung rechts die schlesische Armee,wem» sie der Feind angreifen sollte." Plotho, III. 427. Vergleiche die österreichischeMiilitairzeitschrift von 4840, II. 19, 20 und 22.
**) In Folge der Disposition des Fürsten Schwarzenberg und der besonderenBefehle an den Grafen Barclay de Tolly, gab dieser folgende specielle Dispositionfür' das schlesische Heer, die Las Gepräge geistiger Klarheit trägt: „Der Feind kannaus seiner Stellung zwischen der Essonne und Fontainebleau entweder„1) zum Angriffe gegen Paris vorrücken, oder„2) sich zurückziehen gegen die Loire aufwärts der Nonne.