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Geologischer Rückblick auf Europa.
1) Der Aetna, nach der Geschichte schon seit 480 vor ChristiGeburt thätig.
2) Der Vesuv, seit 79 nach Christi Geburt thätig.
3) Der Vulkan auf Jschia, seit 91 vor Christi Geburt thätig.
4) Der Vulkan auf St. Nikvla, zwischen Neapel und Dalmatiengelegen, hatte im Jahr. 1816 einen Ausbruch.
5) Der Vulkan auf Stromboli, einer der Liparen, fast bestän-dig Flammen auswerfend.
6) Der Vulkan auf Volcano, zu den Liparen gehörig, seit 1444nach Christi Geburt thätig.
7) Der Vulkan auf Santorin im griechischen Archipel, seit 1637nach Christi Geburt thätig.
8) Der Vulkan' auf Milo im griechischen Archipel, wirft nurSchwefeldämpfe aus.
9) Die Solfatara bei Neapel, seit 1189 Schweseldämpfe aus-werfend.
10) Makaluba auf Sizilien, welcher 1777 einen Schlammaus-bruch hatte.
11) Fanden 726 bei Therasia und 1429, 1533 und 1570 beiGroß-Kaminie im griechischen Archipel Ausbrüche statt.
12 ) Eine der merkwürdigsten Erscheinungen der »eueren Zeit istdas Heraufsteigen der vulkanischen Insel Ferdinanden oder Julia inder Nähe von Sizilien. Sie erschien zwischen dem 8. und 24. Juni
1831 und bestand aus Schlacken, Laven und Asche, und erhob sich2IV Fuß über das Meer, welches 5—700 Fuß Tiefe zeigte. Im Januar
1832 war sie wieder verschwunden.
13) Der Serra-di-Buda in Kalabrien soll vor 3—400 Jahrengleichfalls Auöbrüche gemacht haben.
14) Die Solfatara von Budoshagi im südöstlichen Siebenbürgen,von Trachitbergen umgebe».
Don diesen Vulkanen sind der Aetna und Vesuv nebst dem Vulkanauf Stromboli jetzt noch am meisten thätig, wie denn auch die Aus-brüche der beiden ersten überhaupt auch unter allen die beträchtlichstensind; nicht selten hat man beobachtet, daß vulkanische Ausbrüche vonErdbeben, welche sich oft auf beträchtliche Entfernungen erstreckten, be-gleitet waren. Im März 1694 machten der Vesuv und der Aetna, imOktober 1811 ebenfalls diese beiden, im Jahr 1707 der Vesuv und derVulkan auf Santorin, im Jahr I78V der Aetna und der Vulkan aufVolcano gleichzeitig Ausbrüche; hingegen sind die Fälle, wo die auf-gezählten Vulkane für sich allein thätig waren, bei weitem die häufig-sten. Die gleichzeitige Thätigkeit mehrer Vulkane und die oft sehr weit