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, Die Mineralquellen Europa's.
So weit man die Mineralquellen Spaniens kennt, muß man an-nehmen, daß die meisten am Fuße und a>z den Abhängen des großenHochlandes liegen, welches fast das ganze Binnenland der Halb-insel einnimmt, und nördlich die Thalebene des Ebro, südlich dieSierra Morena zur Gränze hat, im Westen gegen- das atlantischeMeer in Portugal sich abdacht, und im Osten durch die Wasserscheidedes mittelländischen und atlantischen Meeres begränzt wird, und das2 . 60 » bis 2.500 Fuß über der Meeresfläche erhaben ist. Diese Hoch-ebene wird vorzüglich durch rothen Sandstein gebildet, der die Trocken-heit des Bodens, und in Folge davon die dürftige Vegetation veran-laßt, womit auch die Armuth an Mineralquellen im Verhältnisse stehenmag, indessen die meisten spanischen Gebirgsmassen aus Urgebirgsartenbestehen, aus denen vorzugsweise die dortigen Mineralwasser entsprin-gen. In Catalonien finden sich folgende Thermalquellen:
Caldas;
Mala Villa und
Tarill in dem Bezirke von Talaru;
Garuga und
Calditas im Bezirke von Mataro;
Caldas de Mombrey;
Gi rönne und
Esparraguera bei Monserrat;
! Espluga bei Pöblet;
Torello bei Barcelona;
i Ferner folgende kalte Quellen, die, gleich den vorigen, obgleich siefleißig besucht werden, doch nie analisirt worden sind:
Monistrol bei Monserrat;
^ Val de Ebron bei Barcelona;
Tortosa;
Sän Hilario (Sauerwasser) und, Rivas (ebenso).
In der angränzenden Provinz Valencia sind von warmen Quellenzu nennen:
Fuente Caliente;
Buzot;und von kalten:
Navajas;
Villa Vieja;
S a c a t o b a.
Weiter gegen Süden, in Murcia finden sich keine kalten Mineral-quellen von Bedeutung, aber folgende Thermen:
Hoffmann's Europa u. s. Bew, I.
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