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Die Mineralquellen Europa's.
Neutlingen und
Sebastians weiter in Würtemberg;
Langenbrücken in Baden;von alkalischen Wassern gehören zu dieser Gruppe von Mineral-quellen die Thermen vonWild bad undLiebenzell in Würtemberg;von alkalischen Kochsalzwassern:
Baden in Baden;
und von Säuerlingen die Mineralwasser vonGöppingen,
Teinach,
Ditzenbach undKannstadt in Würtemberg.
Eine zweite Gruppe von Mineralwässern findet sich weiter nördlichgleichfalls auf dem rechten Ufer des Neins in dem reich gesegnetenHerzogthume Nassau; sie gehören theils dem Taunusgebirge, theils demWesterwalde an, und nehmen unter den Heilquellen Deutschlands eineder ersten Stellen ein. Obgleich das Herzogthum nur gegen 85 Qua-dratmeilen groß ist, so rechnet man doch auf diesem engen Raume 124Mineralquellen jeder Art. Besondere Erwähnung verdienen von Stahl-wassern :
Schwalbach;von Schwefelwassern:
Weilbach;
von Lau gen wassern die Thermalquellen vonSchlangenbad und
Ems; '
so wie die kalten Quellen vonFachingen;
zu den alkalischen Kochsalzwassern gehören die Thermalquellenvon
Wiesbaden;
und unter den Säuerlingen zeichnen sich die Wasser vonSelters undGeiln au aus.
Nordwestlich von dieser Gruppe findet sich eine weitere auf demlinken Reinufer, zwischen dem Reine und der Maas; diese Gruppe, diegrößtentheils dem Großherzogthume Niederrein und der Provinz Jülich-Kleve-Berg angehört, zieht sich noch theilweise in die außerdem vonMineralwässern ganz entblößten Niederlande hinüber. Ausgezeichnet ist