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Die Mineralquellen Europa's.
Römerbad zu Tyffer im zillier Kreise, und dasBad zu Ne u Haus in demselben Kreise;von Eisenwassern verdienen Auszeichnung die Quellen vonRoh Lisch oder No tisch im zillier Kreise, undKlausen im grätzer Kreise.
Im Herzogthume Kärnthen erwähnen wir der Sauerwasser,worunter herauszuheben sind:
die Mineralquellen des Fellathales,der preblauer Sauerbrunnen,der lienz m ü hler Sauerbrunnen,von Stahlwassern sind erwähnenswerth:der ebriacher Sauerbrunnen,die Mineralquelle zu St. Peter,der klininger Sauerbrunnen;zu den Thermen gehören das
villa ch er Bad und dasweißbacher oder weißenbacher Bad.
Von den Thermen des Herzogthums Krain erwähnen wir, mitUebergehung einiger weniger bekannten, des Bades zu
Töplitz oder Töplitza im neustädter Kreise und der
Bäder von
Montefalcone im Kreise von Trieft.
Unter den Heilquellen des Erzherzogthnms Oestreich und des Her-zogthums Salzburg zeichnen sich aus die Sch w efe l th e r m en vonBaden,
die alkalischen Thermen vonGastein,
und das Soolbad zu
Jschl.
Tirol besitzt eine sehr große Menge von Mineralquellen, verhält-nismäßig aber nur wenig ausgezeichnete, nicht eine einzige von einersehr hohen Temperatur, dagegen viele sehr kalte. Die meisten habennur einen geringen Gehalt an sesten Bestandtheilen; übrigens sind sienur mangelhaft untersucht. Zu den Eisenquellen gehörtdas Bad zuAmpas,
Oberperfuß,
Neutti,
Mitterbad,
Inner- oder Lvtterbad,
Ratzes und
Schnms, Sgums oder Stums;