Die Mineralquellen Europa's.
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Besse,
St. Myon,
Bar und
Langeac im Departement Puy de Dome;
St. Galmier und
Montbrison im Departement de la Loire;
Sulz matt im Departement du BaS-Nhiu;
St. Gabi an im Departement de l'Hörault.
Auf der großbritannischen Insel findet sich eine nicht unbedeutendeAnzahl von Mineralwässern, worunter aber nur wenige Thermalquellenund Säuerlinge; auch steht die Temperatur der ersteren gegen die derThermen südlicherer Länder auffallend zurück; die heißeste Therme Eng-lands, das Wasser von Bath übersteigt nicht die Temperatur von37° R., während es in Frankreich Thermalquellen von 7V° R. gibt,und in Deutschland von 62°. Dagegen besitzt die Insel mehre sehrkräftige kalte Eisen- und Schwefelquellen.
Ihr nördlicher Theil, das Königreich Schottland ist gänzlich vonThermalquellen entblößt, obgleich manche Gegenden desselben mit an-dern Gegenden des Kontinents, die deren eine ziemliche Menge besitzen,hinsichtlich ihrer natürlichen Beschaffenheit viele Verwandtschaft zeigen.Seine vorzüglichsten Schwefelwasser sind die Quellen von
Strath Pfeffer bei Dingwall in Roß-shire, undMosfat in Dumfriesshire.
Unter den vielen Eisenwassern zeichnen sich aus das vonHartfell in Dumfriesshire;
Vicar's Bridge bei Dollar.
Von saliuischen Quellen sind zu nennen:
Dunblane bei Stirling;
A i r t h r e y,
Pitcaithly bei Perth;
Jnnerleitheu.
Der einzige, aber schwache Säuerling Schottlands ist das Wasser vonKilbnrn bei Mvffat, in welchem das kohlensaure Gaszugleich mit etwas Schwefelwasserstoffgas vorkommt.
In England finden sich die Thermen in zwei abgesonderten Grup-pen, einer nördlichen in der Grafschaft Derby und einer südlichen anden Ufern des Avon an den Gränzen der Grafschaften Gloucester undSommerset. Die Temperatur der zur ersteren Gruppe gehörenden istübrigens nicht bedeutend; die vorzüglichsten Quellen finden sich inBuxton undM a t l o ck;