Band 
Zweiter Band.
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Jm'go Jenes.

Zeichnungen durchaus keinen Gebrauch machen. Denn Nie-mand möchte wohl auf blos gezeichnete Projekte hin über denWerth der Kunst oder das Verdienst des Künstlers eine Mei-nung gründen wollen.

Alles, was man von diesen Zeichnungen sagen kann, ist,daß sich nicht eine Einzige darunter befindet, von welcher manentweder nicht wünscht, daß sie möchte ausgeführt worden seyn,oder bedauert, daß sie nicht ausgeführt worden. In Allenfindet man den Geschmack, die Reinheit und die Eleganz dergroßen italienischen Architektur des sechzehnten Jahrhundertswieder. Diese Sammlung wird immer denjenigen ein nützli-cher Rathgeber seyn, welche in der Civilarchitektur die Formenund Säulenordnungen, und besonders den unterscheidendenCharakter der Werke der Griechen und Römer anwenden wol-len, welcher durch Einige im Laufe des sechzehnten Jahrhun-derts wieder in Ansehen gekommen, und der seitdem nie mitdemselben Erfolge erreicht worden ist.

Es scheint, daß Jnigo Jones von den Unfällen der Zeit,in welcher er lebte, nicht verschont geblieben. Der Person desunglücklichen Karls II. ergeben, theilte er die Verfolgungen,welchen damals das angebliche Verbrechen unterworfen war,Royalist und Katholik zu seyn, und konnte, wie man sagt,einem härtern Schicksal nur dadurch entgehen, daß er eine"willkürliche Taxe von vier bis fünf tausend Pfund Sterling —eine ungeheuere Summe für sein mittelmäßiges Vermögen —bezahlte. Der Verdruß, den ihm eine Reihe von auf einandergefolgten Unglücks fällen verursacht, verkürzte sein Leben: erstarb, wie man glaubt, im Jahre 1652.