Band 
Zweiter Band.
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.Claude Perrault .

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Publikums auszustellen, an dem Orte, wo er errichtet werdensollte, in Gyps ausgeführt. So wie aber die Neugierde be-friedigt war, erlosch auch der Eifer der Anordner. AndereProjekte machten neue Auslagen nothwendig. Bald vernach-lässigte man diese Unternehmung, auf die man endlich gänzlichVerzicht leistete und selbst die in der Erde begonnenen Arbei-ten vernichtete.

Nach den Zeichnungen Perraults wurden die Grotte vonVersailles , die Wasser-Allee, und mehrere Verzierungen derGärten ausgeführt. Auch entwarf er ein Projekt zu einemGebäude, welches an die Stelle des, von Ludwig XIII. er-bauten Schlosses kommen sollte, welches Ludwig XIV. absolutbeibehalten wollte.

Perrault war der Verfasser mehrerer Werke, welche derArchitektur fremd waren. Er gab vier Bände ll'ikssais sie?Ii^8icsue heraus, die jetzt wenig Interesse mehr haben undmehrere Nemoires ^our 8ervir a 1'lri8ioiro naturelle.Aber sein schriftstellerischer Ruhm gründet sich hauptsächlichauf seine Uebcrsetzung des Vitruv's, von welcher er später fürden Elementarunterricht der jungen Architekten einen Auszug inkleinem Format veranstaltete. Zu seinen besten Werken gehörtauch seine Ortlonunnce lle8 eines e8s)eee8 sie colonnesselon ls inellioäe <le8 3neien8. Diese Abhandlung bestehtaus zwei Theilen, wovon der erste, in zwölf Kapitel abge-theilt und mit Kupferstichen begleitet, die beste Doktrine überdie allgemeinen Grundsätze der Architektur, und die vollstän-dige Analyse aller Theile enthält, worauf das System dieserKunst nach der Methode der Alten beruht. Der zweite Theilgibt die Regeln, welche nach den besten Autoritäten die For-men und die Verhältnisse jeder Säulenordnung bestimmen. Dassiebente und achte Kapitel, welches die letzten dieses zweitenTheiles sind und das ganze Werk beschließen, enthalten zweisehr interessante Dissertationen; die Eine 8ur 1'aliu8 <lu cli3n-