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Le Mercier.
tritt von mehreren Stufen sehr erhöhten Plateau erhebt, andessen Ende sich der zweite oder Seiteneingang der Kirchezeigt, die sich an die erwähnten Gebäude anschließt. DieserEingang verkündigt sich durch einen schönen Portikus, welchervon sechs korinthischen mit einem Giebel gekrönten Säulengebildet wird. Das Ganze bietet eine sehr gute Nachahmungder Portale oder Peristnle der alterthümlichen Tempel dar.Le Mercier hat sich bei der Anordnung der Säulen einigeUngleichheit der Zwischenräume und eine Kuppelung der Säu-len in der Tiefe seiner Halle erlaubt: lauter Unregelmäßigkeiten,die man hier sehr ungcrne findet und welche man noch mehrtadeln würde, wenn man nicht den Grund einsähe, der sieveranlaßt. Diese ungleiche Anordunng wurde ohne Zweifeldurch die Nothwendigkeit geboten, in den Ecken des Gesimsesund des Peristyls dem Druck der Schlußsteine, welche die Gur-ten bilden, so wie der Seiten des Giebels, und des kleinenGewölbes, welches den Portikus bedeckt, einen Widerstands-punkt zu geben. Ungeachtet dieses Mangels an Regelmäßig-keit und einiger anderer Mißbräuche, wie zum Beispiel derWeglassung der Glieder des Arcbitraven, um einen größer»Raum sür die Inschrift zu gewinnen, muß man gestehen, daßdiese Architektur einen sehr schönen Anblick gewährt, und dieHöhe des Terrains, worauf sich das Ganze erhebt, seinenEffekt noch vergrößert.
Das Portal der Kirche auf der Seite des Platzes ist vonderjenigen Art, die man blosen Fa^adenbau nennen kann. Esbesieht aus zwei Säulenordnungen übereinander, einer zusammen-gesetzten, mit ausgeschweiften Strebepfeilern, welche nach demziemlich allgemeinen Gebrauch dieser Arten von Vorderseiten,der zweiten Etage zu Widerlagcn zu dienen scheinen und ihreMasse mit der, der untern in Uebereinstimmung bringen. Ge-wiß hätte Le Mercier, bei dieser Composition durch Nichtsbeschränkt, eine weniger kalte- und weniger unbedeutende erfin-