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Pemisylvamsche Convention, 1837.
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Da Jodn Sergeant eine gjichrbcit ber ganzen Anzahl der an-wesenden Stimmen erhalten hatte, so wurde er als gehörig erwählterPresident der Convention erklärt, und von Hrn. Porter von Nor-thampton, zum Vorsitze geführt. Nachdem der President den Vorsitz ge-nommen, redete er die Convention folgender Maßen an :
"M eine Herren, De l cg a tcn zu dieser Co n v en 1 0 i n:Der Standpunkt, auf welchen Sie mich durch Ihre Wahl erhoben, ge-bort zu jener erhabenen Classe von Auszeichnungen, welche in dieser Re-publik, so wie in andern Theilen unsers Landes von den verdientestenBürgern verherrlicht worden. So unwürdig ich mich auch fühlen mup,jenen erlauchten Namen, welche das Vcrzcichniß der Convcntions-Presi«deuten bilden, zugesellt zu werden, so kann es aus keinem andern Gesichts-punkte als dem einer hoben Ehre betrachtet werden, auf derselben Listeeine Stelle neben ihnen einzunehmen. Bon dieser Ueberzeugung tief durch-drungen, ersuche ich Sie, meinen aufrichtigsten Dank dafür zu empfangen.
Die Gegenstände, welche unsern Berathschlagungen vorgelegt werdensollen, sind von keiner gewöhnlichen Natur. Es ist nicht eine Uebertrei-bung zu sagen, daß sie von der allerhöchsten Wichtigkeit sind. Die Re-publik Peunsylvanieu war einer der ersten, wo nicht der allererste Staat,welcher dem Beispiele des Gesammtvolkes der Vereinigten Staaten folgte,um das, inmitten der dringenden Erfordernisse eines neuen und angefoch-tenen Zustandes von Eristenz aufgeführte Rcgicrungsgebäude abzutragen,und an dessen Stelle einen gediegenen Ban zu erheben, welcher, mit rei-flicher llmsicht geordnet, allen Rechten eines jeden Gliedes der Gemein-heit dauernde Sicherheit gewähren sollte. Nach Verlauf von bemal efünfzig Jahren wird das' damals gebildete System gesellschaftlicherOrdnung nun unsern .banden anvertraut, damit wir es prüfen, und,wenn es'die Noth gebietet, unsern Mitbürgern solche Verbesserungen vor-legen mögen, als dieses große Fundameutal-Gesetz in Anspruch nehmenmag. Ein solches Werk, man mnfi es gestehen, erfordert die äußerste An-strengung von Weisheit, eine möglichst unbefangene Lossagung von dem■ verderblichen Einflüsse der Leidenschaft und des Vornrtheils, so wie jedesandern störenden Antriebes—und zugleich einen Geist geläuterter undcdelmüthiger Vaterlandsliebe, welcher der Beförderung der dauerndenWohlfahrt der gegenwärtigen und zukünftigen Bewohner dieser großenund gesegneten'Republik als dem alleinigen Ziele seines Strebcns Hul-digt.
Ein ungetrübtes Bewußtsein der erhabenen Sphäre der Pflicht, zn de-ren Erfüllung wir berufen sind, sowie der bedeutungsvollen Verantwort-lichkeit, welche eine getreue Erfüllung derselben uns auflegt, kann nichtermangeln, unsere Berathschlagungen mit dem feierlichen Gepräge derRuhe und Ordnung zu bezeichnen ; während zur nämlichen Zeit ein ge-ziemender Ernst, verbunden mit gegenseitiger Gefälligkeit und Hochach-tung, unsern Mitbürgern ein Unterpfand sein wird von der Reinheit un-serer Absichten, womit wir dir Bahn jener großen Pflicht verfolgen, undfür uns selbst das geeignetste Mittel, mit dem Segen einer huldreichenVorsehung zu unsern Berathungen, entsprechende Resultate zu Stande zubringen.
So weit meine schwachen Kräfte sich nur erstrecken, so gelobe ich, im